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Kuriose Szenen

Trump dankt US-Militär - und Messi

Heute, 10:10 · Lesedauer 3 min

Kuriose Szenen im Weißen Haus: US-Präsident Donald Trump dankt dem US-Militär für seinen Einsatz im Iran-Krieg und kündigt an, sich danach mit Kuba befassen zu wollen. Im Hintergrund klatschen Fußballgrößen wie Messi und Suárez.

Während der US-Einsatz im Iran andauert, empfing US-Präsident Donald Trump das Fußballteam Inter Miami im Weißen Haus. Dabei kündigte Trump an, sich mit Kuba befassen zu wollen, sobald der Konflikt im Iran beendet ist. Er wolle diesen Konflikt zuerst abschließen.

"Nur eine Frage der Zeit"

Danach sei es "nur eine Frage der Zeit, bis Sie und viele großartige Menschen" nach Kuba zurückkehren könnten. Die Regierung in Havanna wolle unbedingt eine Einigung erzielen. Eine Stellungnahme Kubas liegt zunächst nicht vor. Die USA haben nach dem von ihnen erzwungenen Machtwechsel in Venezuela die Öllieferungen des bisherigen Verbündeten an Kuba gestoppt und die Insel damit unter Druck gesetzt.

Dabei bat sich eine kuriose Szene: Während Trump dem US-Militär für seinen "größten Militäreinsatz" im Iran dankte und über Kuba sprach, applaudierten Fußballstars wie Lionel Messi, Luis Suárez und das gesamte Team von Inter Miami im Hintergrund. 

Kurz danach ging der US-Präsident zum Scherzen mit dem argentinischen Fußballstar über.

"Ein Herr namens Ronaldo"

"Mein Sohn sagte: 'Dad, weißt du, wer heute da sein wird? Messi! Er ist ein großer Fan von dir'", sagte Trump zu dem Argentinier. So sei Sohn Barron Trump ein "großer Fußballfan". "Und da ist noch ein Herr namens Ronaldo. Cristiano ist großartig. Du bist großartig." Auch Ronaldo, Messis langjähriger Rivale im europäischen Fußball, hatte im letzten Jahr gemeinsam mit Trump an einem Empfang im Weißen Haus teilgenommen.

Während Inter Miami im Weißen Haus für den Gewinn des MLS Cups im vergangenen Jahr geehrt wurde, sagte Trump zu Messi: "Du könntest besser sein als Pelé". Dabei fragte er die Anwesenden: "Wer ist besser?"

Dabei nahm der US-Präsident es sich auch vor, das Aussehen der Spieler zu kommentieren. "Habt ihr überhaupt unattraktive Spieler? Die mag ich eigentlich lieber."

Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko ab 11. Juni

Es werden wohl nicht die letzten kuriosen Sätze des US-Präsidenten gewesen sein. Ab 11. Juni 2026 findet die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko statt. Das Treffen im Weißen Haus könnte eine Vorahnung auf den Alltag im Sommer sein: Ein Spagat zwischen Kriegsmeldungen und einem globalen Fußball-Event

Zusammenfassung
  • Kuriose Szenen im Weißen Haus.
  • US-Präsident Donald Trump dankt dem US-Militär für seinen Einsatz im Iran-Krieg und kündigt an, sich danach mit Kuba befassen zu wollen.
  • Im Hintergrund klatschen Fußballgrößen wie Messi und Suárez.