"Zu spät"
Trump lehnt Verhandlungen mit iranischer Führung ab
"Ihre Luftabwehr, Luftwaffe, Marine und Führung sind weg", schrieb Trump am Dienstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. "Sie wollen reden. Ich habe gesagt: Zu spät!"
Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden massive Vergeltungsschläge gegen die USA und Israel angekündigt. Ins Visier nahm Teheran auch Europa, welches vor einem Kriegseintritt gewarnt wurde.
Auch Iran lehnt Verhandlungen ab
"Der Feind muss mit anhaltenden Vergeltungsschlägen rechnen, das Tor zur Hölle wird sich für die USA und Israel weiter und weiter öffnen", sagte Sprecher Ali Mohammad Naini am Dienstag im Staats-TV.
Noch am Sonntag - einen Tag nach Beginn der massiven US-israelischen Luftangriffe im Iran - hatte Trump grundsätzliche Gesprächsbereitschaft signalisiert. "Sie wollen reden und ich habe zugestimmt, zu reden, also werde ich mit ihnen reden", sagte der Präsident in einem Telefoninterview mit dem US-Magazin "The Atlantic". "Sie hätten das früher tun sollen."
Irans einflussreicher Sicherheitsratschef Ali Larijani lehnte am Montag allerdings jegliche Verhandlungen mit der US-Regierung ab. "Wir werden nicht mit den USA verhandeln", erklärte Laridjani im Onlinedienst X. Er wies Medienberichte zurück, wonach iranische Vertreter versucht hätten, Gespräche mit Washington aufzunehmen.
Video: Krieg im Iran: Wie kommen Österreicher:innen heim?
Zusammenfassung
- US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag Gespräche mit der iranischen Führung ausgeschlossen und erklärte auf Truth Social, Irans 'Luftabwehr, Luftwaffe, Marine und Führung sind weg'.
- Die iranischen Revolutionsgarden kündigten massive Vergeltungsschläge gegen die USA und Israel an und warnten Europa vor einem Kriegseintritt.
- Irans Sicherheitsratschef Ali Larijani lehnte am Montag jegliche Verhandlungen mit den USA ab und widersprach Berichten über angebliche Gesprächsversuche.
