APA - Austria Presse Agentur

Köstinger kündigt an: "Grüner Pass" kommt am 4.Juni

19. Mai 2021 · Lesedauer 2 min

Ab dem 4. Juni soll nun der "Grüne Pass" in Österreich kommen. Mittels QR- Code soll dann der Corona-Status abgerufen werden. Der "Grüne Pass" soll auch EU-weit umgesetzt werden. Laut Tourismusministerin Elisabeth Köstinger arbeite man bereits an einer gemeinsamen Lösung.

Wer ins Lokal oder Hotel will, der braucht ab sofort einen Eintrittstest. Hierbei gilt die 3G-Regelung für Geimpfte, Getestete und Genesene. Der "Grüne Pass" soll diesen Nachweis erleichtern. Dieser soll nun ab 4. Juni in Österreich starten. Ursprünglich war der "Grüne Pass" für April angekündigt worden.

"Grundsätzlich gilt der Grüne Pass bereits seit heute auch als Zutritt zur Gastronomie, zu Veranstaltungen oder der Hotellerie", sagt Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) im "Ö1-Morgenjournal" am Mittwoch. Demnach gelten aktuell alle Nachweise über den Corona-Status "egal ob in Papier oder digital". Diese Wahlfreiheit wolle man laut Köstinger auch nach dem 4. Juni beibehalten. "Wir haben sehr viel ältere Menschen, die vielleicht auch nicht technik- oder digital-affin sind. Es wird immer beides auch gelten", erklärt die Ministerin.

Ab 4. Juni soll dann auch der EU-weit gültige QR-Code eingeführt werden. "Das wird natürlich Kontrolle und Anwendung erleichtern, speziell den Wirten wird auch eine Green-App zur Verfügung gestellt, um leicht nachvollziehen zu können, wie der Corona-Status des Gastes ist", sagt Köstinger zu den nächsten Schritten. Demnach sollen Wirte zwischen zwei Varianten wählen können: "Entweder man lädt sich die App herunter und überprüft damit oder es gibt auch eine Anwendung mittels Kamera. Wir kennen das jetzt schon von Seiten der Registrierungen, da ist es auch ganz einfach möglich, wenn man das Handy auf einen QR-Code hält, dass man die Web-Anwendung geöffnet bekommt", so die Ministerin.

Köstinger plane, dass der "Grüne Pass" auch EU-weit umgesetzt wird. Dafür arbeite man "rund um die Uhr", um sich auf eine Lösung einigen zu können. "Sollte das nicht gelingen, weil sich die EU-Staaten nicht einigen können, dann werden wir von Österreich aus, bilaterale Abkommen mit den Nachbarstaaten verhandeln", erklärt die ÖVP-Politikerin.

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Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea