puls24.at

Copa-Cagrana-Nachfolger "Copa Beach" erstmals im Vollausbau

Mai 21, 2020 · Lesedauer 3 min

Der Copa-Cagrana-Nachfolger "Copa Beach" gegenüber der Donauinsel in Wien startet zu Pfingsten in die Saison. Dies erfolgt heuer zum ersten Mal im Vollausbau, wurde am Donnerstag angekündigt. Es gibt Grünflächen, Sandstrände, neue große Bäume und Gastronomie. Das Freigelände kann ohne Konsumzwang oder Eintritt besucht werden.

"Wir freuen uns riesig, dass sich der "Copa Beach" nach dreijähriger Bauzeit heuer erstmals im Vollausbau von seiner besten Seite präsentieren kann", sagte Umweltstadträtin Ulli Sima in der gemeinsamen Ankündigung mit dem Rathaus-Klubobmann Josef Taucher und dem Donaustädter Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (alle SPÖ).

Der Umwandlung des Areals von der "Copa Cagrana" zum "Copa Beach" gingen ein langes, medial begleitetes Tauziehen voraus. Die Stadt wollte den damaligen Langzeitpächter, dem man eine "Verschandelung" des Areals vorgeworfen hatte, loswerden. Dieser weigerte sich, so ohne weiteres seinen Platz zu räumen. Der inzwischen beendete Rechtsstreit zog sich Jahre lang.

Es wurde versichert, dass nun nichts mehr an die Zeit der heruntergekommenen und wenig einladenden "Copa Cagrana" erinnern würde. Es gebe nun mehr Grünflächen, neue große Bäume als Schattenspender, Sandstrände, Nebelduschen und einen neuen Skaterpark. Die Gastronomie-Container würden jährlich neu bespielt - heuer u.a. mit venezolanischem Street-Food, Hot Dogs, Flammkuchen, Brettljause, Tapas oder Cocktails.

Die Besucher können sich kostenlos am "Copa Beach" aufhalten. Auf dem Areal seien die Corona-Verhaltensregeln nach Vorgaben der Bundesregierung gültig, wurde auch aufmerksam gemacht. Entsprechende Schilder würden auf die Corona-Abstandsregeln hinweisen.

Unterdessen war am Tag nach dem Brand einer Bar an der Lokalmeile Sunken City an der Neuen Donau die Ursache für das Feuer weiter unklar. Das Lokal war am Mittwochvormittag in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Polizeisprecher Markus Dittrich sagte am Donnerstag zur APA, die Ermittlungen laufen in alle Richtungen, es werde keine Ursache ausgeschlossen, auch Brandstiftung nicht.

Die auf einer Plattform auf dem Wasser schwimmende Cocktailbar in der Donaustadt wurde zerstört, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Objekte verhindert, berichtete ein Sprecher der Berufsfeuerwehr. Zum Einsatz kam auch ein Feuerwehrboot. Rund eine Stunde nach dem Alarm war das Feuer gegen 10.00 Uhr so gut wie gelöscht. Verletzt wurde niemand, es hatten sich auch keine Personen im Lokal befunden.

Das betroffene Objekt befand sich in unmittelbarer Nähe eines Leuchtturms, der Teil der Kulisse der Bregenzer Festspielbühne in den Saison 1989 und 1990 war und seit seiner Übersiedlung nach Wien als "Wahrzeichen" der Sunken City gilt.

Quelle: Agenturen