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Syrischer Präsident al-Sharaa besucht Deutschland

Heute, 19:31 · Lesedauer 1 min

Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa holt am Montag seinen im Jänner verschobenen Deutschlandbesuch nach. Er wird in Berlin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz empfangen und an einem Runden Tisch mit Unternehmern teilnehmen. Der Besuch wird von Protesten begleitet. Es sind mehrere Demonstrationen mit insgesamt rund 5.000 Teilnehmern angemeldet.

Zu den Hauptthemen seiner politischen Gespräche sollen die Rückführung syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat und der Wiederaufbau des im jahrelangen Bürgerkrieg schwer zerstörten Landes gehören. Die von al-Sharaa angeführte Islamistenmiliz HTS hatte Ende 2024 nach fast 14 Jahren Bürgerkrieg den langjährigen Machthaber Bashar al-Assad gestürzt. Anschließend wurde al-Sharaa zum Übergangspräsidenten ernannt und steuert das Land seitdem hin zu einer Öffnung und Annäherung an den Westen.

Zusammenfassung
  • Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa holt am Montag seinen im Jänner verschobenen Deutschlandbesuch nach und wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie Bundeskanzler Friedrich Merz empfangen.
  • Begleitet wird der Besuch von mehreren Demonstrationen mit insgesamt rund 5.000 angemeldeten Teilnehmern.
  • Im Mittelpunkt der politischen Gespräche stehen die Rückführung syrischer Flüchtlinge und der Wiederaufbau des durch fast 14 Jahre Bürgerkrieg schwer zerstörten Landes.