APA - Austria Presse Agentur

Studie: Österreicher mit Impfmanagement unzufrieden

18. März 2021 · Lesedauer 1 min

Einer Umfrage zufolge sind die Österreicher mit dem Impfmanagement unzufrieden. Am schlechtesten schneidet die Regierung ab, am besten die Bundesländer.

Das Linzer "Market-Institut" hat 1.000 Österreicher gefragt, wie sie die Leistung der Verantwortungsträger beim Impf-Management in Schulnoten beurteilen würden. Dabei schneiden die Landesregierungen und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am besten ab. 32 Prozent gaben den Ländern entweder ein "Sehr gut" oder "Gut", Anschober gaben 29 Prozent der Befragten eine gute Benotung.

Besonders unzufrieden sind die Umfrageteilnehmer mit der Leistung von Bundeskanzler Sebastian Kurz, Finanzminister Gernot Blümel (beide ÖVP) und der Covid-Steuerungsgruppe der EU. Demnach gaben je 48 Prozent Kurz sowie der EU ein "Genügend" oder "Nicht Genügend". Ebenfalls schlecht schnitt der Finanzminister ab. Ihn beurteilten 32 Prozent mit einem "Fünfer". 

Auch der österreichische Umgang mit der Corona-Krise im Vergleich zu den meisten anderen Ländern der EU wird zunehmend kritischer gesehen. 34 Prozent der Bevölkerung bescheinigen ein schlechteres Corona-Management, 42 Prozent beurteilen es gleich gut und nur 10 Prozent sind von der Überlegenheit des österreichischen Weges überzeugt. Das war vor ziemlich genau einem Jahr noch umgekehrt. Damals zeigten sich etwa drei Viertel der Bevölkerung von der österreichischen Corona-Strategie zutiefst überzeugt.

Für die Umfrage wurden 1.000 Personen in der Kalenderwoche 11/2021 befragt.

Alexander Plank-BachseltenQuelle: Redaktion / apb