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SPÖ Kärnten für Wehrdienst-Verkürzung für Ehrenamtliche

27. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Jugendliche, die sich bereits bei Feuerwehr, Rettung oder anderen sozialen Einrichtungen engagieren, sollen weniger lang beim Bundesheer oder im Zivildienst dienen müssen. Diesen Vorschlag brachte am Dienstag Kärntens SPÖ-Chef Daniel Fellner, in der Landesregierung Feuerwehr- und Rettungswesenreferent, aufs Tapet. Er könne sich für engagierte junge Männer eine Verkürzung um einen Monat vorstellen, präzisierte Fellner auf APA-Anfrage.

In der aktuellen Diskussion über die Dauer von Wehr- und Zivildienst meint Fellner: "Aktuell wird viel über eine mögliche Verlängerung gesprochen. Für mich stellt sich jedoch eine andere, zentrale Frage: Wie schaffen wir ein wertschätzendes System, das jenen zugutekommt, die sich bereits freiwillig für unsere Gesellschaft einsetzen?" Und: "Wer sich ehrenamtlich engagiert, soll dafür auch einen Bonus erhalten."

Ziel der Initiative sei es, das Ehrenamt zu fördern, junge Menschen für freiwilliges Engagement zu motivieren und freiwillige Arbeit zu stärken: "Gleichzeitig soll die Diskussion über die Wehrdienst- und Zivildienstdauer um eine positive, zukunftsorientierte Komponente ergänzt werden", hieß es in einer Aussendung des Landes Kärnten.

Zusammenfassung
  • Kärntens SPÖ-Chef Daniel Fellner schlägt vor, den Wehr- oder Zivildienst für Jugendliche, die sich ehrenamtlich bei Feuerwehr, Rettung oder sozialen Einrichtungen engagieren, um einen Monat zu verkürzen.
  • Der Vorschlag zielt darauf ab, das Ehrenamt zu fördern und mehr junge Menschen zu freiwilligem Engagement zu motivieren.
  • Fellner möchte mit dieser Initiative einen Bonus für Ehrenamtliche schaffen und die Debatte um die Dienstzeit um eine positive Komponente erweitern.