APA - Austria Presse Agentur

Spaniens Regierungschef mahnt Bevölkerung zur Vorsicht

09. Mai 2020 · Lesedauer 2 min

Kurz vor den geplanten Lockerungen der Corona-Ausgangsbeschränkungen in Spanien hat Regierungschef Pedro Sánchez die Bevölkerung aufgerufen, weiterhin zur Eindämmung der Pandemie beizutragen. "Ich fordere Sie auf, die größte Vorsicht und Umsicht walten zu lassen", appellierte Sánchez am Samstag in einer Rede an die 47 Millionen Menschen im Land.

Kurz vor den geplanten Lockerungen der Corona-Ausgangsbeschränkungen in Spanien hat Regierungschef Pedro Sánchez die Bevölkerung aufgerufen, weiterhin zur Eindämmung der Pandemie beizutragen. "Ich fordere Sie auf, die größte Vorsicht und Umsicht walten zu lassen", appellierte Sánchez am Samstag in einer Rede an die 47 Millionen Menschen im Land.

Das neuartige Coronavirus sei schließlich "nicht verschwunden", argumentierte der sozialistische Premier (PSOE). Spanien zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern weltweit. Hier wurden bisher knapp 224.000 Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus und rund 26.500 Todesfälle bei Infizierten registriert. Am 14. März hatte Spanien die europaweit schärfste Ausgangssperre verhängt. Mittlerweile hat sich die Ausbreitung des Virus in dem EU-Land deutlich verlangsamt.

Nach ein paar vorsichtigen Lockerungen in den vergangenen Wochen soll am Montag für die Hälfte der Bevölkerung die erste von drei Phasen zur Beendigung der Ausgangsbeschränkungen bis Ende Juni beginnen. Außenbereiche von Lokalen dürfen dann wieder geöffnet und besucht werden, wenn zwischen den Tischen ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten wird.

Auch Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von maximal 400 Quadratmetern dürfen wieder öffnen. In Kirchen dürfen wieder Gläubige zusammenkommen, wenn sie zusammen höchstens ein Drittel der Plätze besetzen.

Die besonders schwer von der Pandemie betroffenen Städte Madrid und Barcelona sind von diesen Lockerungen ebenso ausgenommen wie die bei Touristen ebenfalls beliebten Städte Valencia, Granada und Málaga.

Quelle: Agenturen