Salzburgs AK-Chef Eder dürfte SPÖ-Landesvorsitzender werden
Einen Bericht der "Kronen Zeitung" von Mittwoch, wonach er beim Neujahrsempfang die Übernahme des Vorsitzes bekanntgeben werde, bezeichnete der AK-Präsident heute als Mutmaßung. Tatsache sei aber, dass beim Empfang die Spitzen der Partei inklusive der roten Kommunalpolitiker die Führungsrolle diskutieren werden und auch "ganz sicher" eine Entscheidung treffen werden. Denn "bei der sozialen Kälte, die derzeit im Land herrscht, braucht es eine starke Opposition, und das gleich, denn so wird das Land kaputt gefahren", sagte Eder. Dass er seit längerem als Personalreserve der Partei gehandelt werde, ehre ihn und sei auch kein Geheimnis.
Nach Eggers Rücktritt im Oktober 2024 ließ die SPÖ Salzburgs die Führungsfrage offen. Interimistisch wird die Partei seither von Eggers drei Stellvertretern geführt, das sind Eder sowie die Landtagsabgeordneten Barbara Thöny und Bettina Brandauer. Eder ist schon seit Jahren der Wunschkandidat vieler Salzburger Sozialdemokraten.
Zusammenfassung
- Ein Jahr nach dem Rücktritt von David Egger-Kranzinger im Oktober 2024 steht die Salzburger SPÖ vor der Entscheidung über einen neuen Landesvorsitzenden.
- AK-Präsident Peter Eder gilt als Favorit und kündigte an, beim Neujahrsempfang Anfang 2025 werde die Parteispitze die Führungsfrage diskutieren und "ganz sicher" eine Entscheidung treffen.
- Seit dem Rücktritt wird die Partei interimistisch von Eder sowie den Landtagsabgeordneten Barbara Thöny und Bettina Brandauer geführt.
