Rund 3.000 Wohnblöcke in Kiew weiter ohne Heizung
Klitschko hatte am Dienstag mitgeteilt, dass durch einen russischen Luftangriff die Wärmeversorgung für mehr als 5.500 mehrstöckige Wohnhäuser in Kiew bei eisigen Temperaturen durch die Kriegseinwirkung unterbrochen wurde. Mehr als 335.000 Haushalte waren nach Angaben des Energiekonzerns DTEK anfangs ohne Strom.
Der in Odessa umgekommene Jugendliche habe bei dem nächtlichen Angriff tödliche Verletzungen erlitten, teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zuvor hatte er erklärt, eine Drohne sei zwischen dem 18. und 19. Stockwerk eines Hochhauses eingeschlagen, ohne jedoch zu detonieren. 58 Menschen, darunter acht Kinder, seien aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht worden.
Das ukrainische Militär griff nach eigenen Angaben das russische Ölterminal Tamanneftegas in der südlichen Region Krasnodar an. Der Generalstab nannte keine weiteren Einzelheiten, erklärte aber, die Anlage liefere Treibstoff an die russische Armee. Eine Stellungnahme Russlands gab es zunächst nicht.
Zusammenfassung
- Nach russischen Luftangriffen sind in Kiew weiterhin rund 3.000 Wohnblöcke ohne Heizung, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte.
- Bei einem russischen Drohnenangriff auf Odessa wurde ein 17-Jähriger getötet, nachdem eine Drohne zwischen dem 18. und 19. Stockwerk eines Hochhauses einschlug und 58 Menschen, darunter acht Kinder, evakuiert werden mussten.
- Das ukrainische Militär griff nach eigenen Angaben ein russisches Ölterminal in der Region Krasnodar an, das Treibstoff an die russische Armee liefert.
