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Fussi bis Menasse: Wer nun wieder in die SPÖ eintritt

Alle, die bis 24. März Mitglied in der SPÖ sind, können sich um den Partei-Vorsitz bewerben. Inspiriert vom Überraschungskandidaten Nikolaus Kowall dürften dem schon einige Beobachter nachgekommen sein.

Jedes Parteimitglied kann bei der Mitgliederbefragung, die Chefposten und Spitzenkandidatur der SPÖ klären soll, antreten. Dafür muss man noch nicht einmal jetzt Teil der SPÖ sein. Bis Freitag hat man Zeit einzutreten und dann alternativ selbst zu kandidieren oder zumindest mitzubestimmen. Laufen wird die Befragung von 24. April bis 10. Mai.

Auf Twitter hat der Politikberater Rudi Fußi seinen Wiedereintritt präsentiert.

Auch Schriftsteller Robert Menasse sieht sich von Nikolaus Kowalls Kandidatur inspiriert, schreibt er auf Facebook. Er wolle "wieder stolz sein können und nicht nur chronisch frustriert!". 

Auch Ex-Skirennläuferin, Aktivistin und Bloggerin Nicola Werdenigg twitterte über ihren SPÖ-Eintritt. "Nie hätte ich gedacht, dass ich einmal einer politischen Partei beitreten würde", schreibt sie. Ihren Beitritt begründet Werdenigg, die sich bei den Nationalratswahlen 2017 für die Liste Pilz engagierte, damit, dass auch sie Nikolaus Kowall unterstützen und "ein sichtbares Zeichen gegen den Rechtsruck" setzen will. 

Offen bleibt, ob sich Menasse oder Fußi um die Parteispitze bewerben werden. Möglich wäre es. 

Zwei weitere Kandidaten für die Abstimmung über die SPÖ-Spitze sollen bereits feststehen: Einer aus Niederösterreich und einer aus dem Burgenland. Bei dem zweiten burgenländischen Kandidaten neben Landeshauptmann Hans Peter Doskozil handelt es sich um den Unternehmer Berthold Felber. Der niederösterreichische Anwärter ist noch unbekannt. Auch ins Rennen gehen die derzeitige Partei-Chefin Pamela Rendi-Wagner und der Wiener Bezirkspolitiker Nikolaus Kowall.

ribbon Zusammenfassung
  • Alle, die bis 24. März Mitglied in der SPÖ sind, können sich um den Partei-Vorsitz bewerben.
  • Inspiriert von Überraschungskandidaten Nikolaus Kowall dürften dem schon einige Beobachter nachgekommen sein.