APA/HANS PUNZ

Rendi-Wagner für staatliche Beteiligung zur Rettung von MAN-Werk

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner fordert einen MAN-Gipfel zur Rettung des Werks in Steyr. Sie bringt die Einrichtung eines ÖBAG-Beteiligungsfonds ins Spiel.

Angesichts der drohenden Schließung des MAN-Werks in Steyr fordert SPÖ-Bundesparteivorsitzende, Klubobfrau Pamela Rendi-Wagner einen MAN-Gipfel sowie eine staatliche Beteiligung, um das Werk und damit tausende Arbeitsplätze zu retten. 

"Es geht um nicht weniger als 8.400 Arbeitsplätze. Es geht um rund eine Milliarde Euro an Wertschöpfung. Eine Schließung des Werkes wäre für Steyr und die gesamte Region eine Katastrophe", sagte Rendi-Wagner am Samstag im "Roten Foyer". Sie fordert einen MAN-Gipfel mit Sozialpartnern, Arbeitnehmervertretung, Bundesregierung, Landesregierung und Mutterkonzern VW. Die Verhandlungspartner müssten "so lange am Tisch sitzen, bis weißer Rauch aufsteigt und es eine zukunftsfähige Lösung gibt", fordert die SPÖ-Chefin.

ÖBAG-Beteiligungsfonds mit 10 Milliarden Euro

Die Regierung müsse alle zur Verfügung stehende Hebel nutzen. Wesentlich sei dabei die ÖBAG, deren Aufgabe es seit Monaten gewesen wäre, sich die Frage zu stellen, wie es mit MAN weitergeht. Sie habe die Aufgabe, aktive Standortpolitik für Österreich, eine Arbeitsmarktpolitik und eine zukunftsorientierte Industriepolitik mitzugestalten, auch im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes.

Rendi-Wagner schlägt vor, dass unabhängig von MAN in der ÖBAG ein Beteiligungsfonds in der Höhe von 10 Milliarden Euro angesiedelt werden soll, um Arbeitsplätze nicht nur zu sichern sondern daraus Arbeitsplätze der Zukunft zu machen und neue zu schaffen. Die SPÖ-Vorsitzende ist überzeugt: "Auch bei MAN wäre es eine richtige und wichtige Maßnahme, die der Staat andenken sollte."

ribbon Zusammenfassung
  • SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner fordert einen MAN-Gipfel zur Rettung des Werks in Steyr.
  • Sie fordert einen MAN-Gipfel mit Sozialpartnern, Arbeitnehmervertretung, Bundesregierung, Landesregierung und Mutterkonzern VW.
  • Die Verhandlungspartner müssten "so lange am Tisch sitzen, bis weißer Rauch aufsteigt und es eine zukunftsfähige Lösung gibt", fordert die SPÖ-Chefin.
  • "Es geht um nicht weniger als 8.400 Arbeitsplätze. Es geht um rund eine Milliarde Euro an Wertschöpfung. Eine Schließung des Werkes wäre für Steyr und die gesamte Region eine Katastrophe", sagte Rendi-Wagner am Samstag im "Roten Foyer".
  • Die Regierung müsse alle zur Verfügung stehende Hebel nutzen. Rendi-Wagner schlägt vor, dass unabhängig von MAN in der ÖBAG ein Beteiligungsfonds in der Höhe von 10 Milliarden Euro angesiedelt werden soll.
  • Die SPÖ-Vorsitzende ist überzeugt: "Auch bei MAN wäre es eine richtige und wichtige Maßnahme, die der Staat andenken sollte."