Pharma-Vertreter: Impfdosen jederzeit "auch in Kleinmenge" lieferbar

05. Jan 2021 · Lesedauer 1 min

Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG, weiß mit der Aussage des Covid-Sonderbeauftragten zu einer notwendigen "kritischen Menge" an Impfstoff vor Impfstart nichts anzufangen.

Der Generalsekretär des Verbamds der Pharmazeutischen Industrie (PHARMIG), Alexander Herzog, erklärt im PULS 24 Interview, die Pharma-Großhändler würden "jede Woche mehr als 60.000" Impfdosen liefern. Die Verteilung und Verimpfung obliege aber der Republik. Die Impfdosen seien allerdings sofort einsatzbereit und auslieferbar - "auch eine Kleinmenge von 10, 20 oder 30 Dosen", etwa für Alten- oder Pflegeheime.

Die Aussage des Corona-Sonderbeauftragten im Gesundheitsministerium, Clemens Martin Auer, wonach es für den Impfbeginn eine "kritische Menge" an Impfdosen brauche, kann Herzog nicht bestätigen. "Der Sonderauftragte spricht von einer 'kritischen Größe', was das ist, weiß ich nicht, da müssen Sie ihn fragen", sagt er im Gespräch mit PULS 24 Anchor René Ach.

Die Impfdosen können jederzeit über den Pharma-Großhandel abgerufen werden und sollten rasch verimpft werden, "denn dafür ist er da". An der Auslieferung durch die Großhändler scheitere es jedenfalls nicht, betont Herzog. Wie die Verteilungsstrategie aussehe, das obliege allerdings den Behörden.

Quelle: Redaktion / hos