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Österreichs Botschaft in Teheran nach Baku verlegt

Heute, 13:36 · Lesedauer 1 min

Die österreichische Botschaft in Teheran ist angesichts der andauernden israelischen-amerikanischen Angriffe auf den Iran am heutigen Samstag in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku verlegt worden. Dies teilte Außenministeriumssprecher Clemens Mantl am Samstag in Wien mit. Der Konsularbetrieb sei bis auf weiteres eingestellt. An vom Außenministerium organisierten Rückholflügen aus der Nahost-Krisenregion gebe es keinen Bedarf mehr, sagte der Sprecher zudem.

Das Außenministerium empfehle dringend, die verfügbare Linienflüge, etwas aus Riad (Saudi-Arabien) oder Doha (Katar) zu nutzen. Bisher seien in vier organisierten Flügen über 800 Personen aus dem Oman, aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) nach Österreich zurückgeholt worden, am gestrigen Freitag etwa 244 Personen in einer Chartermaschine aus Abu Dhabi (VAE). Über den EU-Krisenmechanismus konnten weitere 62 Personen Österreicherinnen und Österreich bei der Rückreise unterstützt werden, sagte Mantl. Mittlerweile werde der Luftraum wieder schrittweise geöffnet.

Zusammenfassung
  • Die österreichische Botschaft in Teheran wurde wegen der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran am Samstag nach Baku verlegt und der Konsularbetrieb vorerst eingestellt.
  • In vier organisierten Flügen wurden über 800 Personen aus Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Österreich zurückgeholt, darunter 244 Menschen am Freitag aus Abu Dhabi.
  • Das Außenministerium empfiehlt dringend die Nutzung von Linienflügen aus Riad oder Doha, da kein Bedarf mehr an Rückholflügen besteht und der Luftraum schrittweise wieder geöffnet wird.