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NÖ-Wahl: "Fridays For Future" plant Aktionen in 90 Orten

20. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Die Klimaschutzbewegung Fridays For Future hat am Freitag anlässlich der Landtagswahl in Niederösterreich am 29. Jänner eine eigene Aktion im Bundesland organisiert.

Laut einer Aussendung waren in 89 Orten etwa 1.000 Menschen dabei. Gesprochen wurde von der bisher größten dezentralen derartigen Aktivität in Niederösterreich. "Die Landtagswahl ist eine Klimawahl", lautete die Conclusio der Aktivisten.

Gestanden ist die Aktion unter dem Motto "Dein Ort For Future". Den gesamten Tag über sollten sich Teilnehmer rund um Ortsschilder zu Fotoaktionen formieren. Auf dem Programm standen auch Demozüge, ebenso über die Bühne gingen ein "Musik-Walk" und eine Fahrrad-Sternfahrt.

Windkraft am Vormarsch

Bescheinigt wurde dem Bundesland in einer Aussendung das "größte ungenutzte Potenzial für den Ausbau der Erneuerbaren Energien" in Österreich. Die nächste Landesregierung stehe in der Verantwortung, die Energie- und Mobilitätswende umzusetzen.

Es brauche einen Ausbau von Windkraft "im Rekordtempo", bereits versiegelte Flächen wie Großparkplätze müssten mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden. Weiters dürfe "kein wertvoller Boden" für "sinnlose Schnellstraßenprojekte" wie die Traisental Schnellstraße (S34) geopfert werden. "Klimaschutz erwähnen alle Parteien in ihren Wahlreden, wenn es dann aber um konkrete und wirksame Maßnahmen in allen Sektoren geht, hört das Engagement auf und es bleibt bei leeren Versprechen", wurde Johanna Frühwald von Fridays For Future Niederösterreich zitiert.

Erneuerbare Energien sollen ausgebaut werden

LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) verwies in einer Stellungnahme auf bereits laufende Maßnahmen zum Ausbau von Erneuerbaren Energien sowie Leitplanungen für alle Regionen des Bundeslandes. "Alle weiteren Ideen zum Schutz unserer Heimat sind in unserem Land natürlich immer willkommen, deswegen habe ich den Auftrag gegeben, ein Fördermodell auszuarbeiten, wie wir bestehende Parkplätze mit Photovoltaik überdachen können", betonte der Landesvize.

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Franziska SchwarzQuelle: Redaktion / frn