APA - Austria Presse Agentur

Mückstein: "Öffnen heißt mehr Kranke, heißt mehr Tote"

22. Apr 2021 · Lesedauer 1 min

Die Bundesregierung will am Freitag den genauen Öffnungsplan bekannt geben. Gesundheitsminister Wolfang Mückstein sagt im PULS 24 Interview, dass Öffnungen nur bei einer stabilen Lage auf den Intensivstationen möglich sein sollen.

Am Freitag präsentiert die Bundesregierung ihren Plan für bundesweite Öffnungen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) stellte im Vorfeld Öffnungen ab Mitte Mai in Aussicht. Für Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) entscheidet hierbei nicht das Datum, wie er gegenüber PULS 24 Anchor Thomas Mohr sagt.

Seine Aufgabe als Gesundheitsminister sei es "Leben zu schützen". Deshalb ist er erst dann für Öffnungen, wenn die Prognosedaten zeigen, dass die Lage auf den Intensivstationen stabil ist und die täglichen Neuinfektionen sich auf niedrigem Niveau bewegen. Denn das Beispiel Vorarlberg zeige: "Öffnen heißt mehr Kranke, heißt mehr Tote."

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Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) im Newsroom LIVE Interview mit PULS 24 Anchor Thomas Mohr. 

Die Entscheidung über Öffnungsschritte liege grundsätzlich bei den Bundesländern, betont Mückstein. "Es ist sogar Ländersache bis die Intensivstationen, so voll sind, (bis) so viele Menschen sterben in mehreren Bundesländern und dann müssen Entscheidungen getroffen werden und dann werde ich auch unpopuläre Entscheidungen treffen", kündigte der Gesundheitsminister an.

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Quelle: Redaktion / apb