Ministerium: 122 Tote bei Angriff im Südsudan
Die Gewalt unterstreicht die Sorgen unter anderem der Vereinten Nationen über die zunehmende Instabilität in der Region seit der Verhaftung des ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar vor einem Jahr. Präsident Salva Kiir hatte 2018 ein Friedensabkommen mit Machar unterzeichnet. Damit sollte ein mehrjähriger Bürgerkrieg enden, in dem schätzungsweise 400.000 Menschen getötet worden waren. Die Umsetzung des Abkommens verlief jedoch schleppend, und beide Seiten gerieten wiederholt wegen Fragen der Machtverteilung gewalttätig aneinander.
Zusammenfassung
- Bei einem Angriff im Verwaltungsbezirk Ruweng im Südsudan wurden laut Behörden 122 Menschen getötet, darunter 82 Kinder, Frauen und Ältere.
- Eine Gruppe unbekannter Männer verletzte zudem 50 weitere Personen bei dem Angriff am Sonntag, wie das regionale Informationsministerium am Montag mitteilte.
- Die Gewalt verstärkt die Sorgen der Vereinten Nationen über die Instabilität in der Region, nachdem bereits ein Bürgerkrieg mit etwa 400.000 Todesopfern vorausgegangen war.
