APA - Austria Presse Agentur

Kurz: Corona-Situation gibt "Grund zur Zuversicht"

01. Juni 2021 · Lesedauer 2 min

Bundeskanzler Sebastian Kurz zeigt sich in einer Aussendung zuversichtlich. Demnach würden die Parameter der Corona-Pandemie in "die richtige Richtung" zeigen, heißt es weiters.

Rund 3.7 Millionen Österreicher sollen bereits geimpft sein. Das entspreche mehr als zwei Drittel der Impfwilligen, heißt es in einer Aussendung aus dem Kanzleramt. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zeigt sich damit zufrieden. "Der laufende Impffortschritt sorgt auch dafür, dass sich die Corona-Lage zunehmend verbessert und wir derzeit so niedrige Ansteckungszahlen wie zuletzt Anfang September haben. Das gibt Grund zur Zuversicht", wird Kurz zitiert.

Für Kurz stimmt der Kurs. Alle Parameter im Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Wirtschaftskrise, würden "in die richtige Richtung" zeigen. Die Corona Schutzmaßnahmen zeigen laut dem Kanzler Wirkung. Das würde man auch in der Wirtschaft sehen: "So hat die OECD erst gestern die Wachstums-Prognose stark nach oben revidiert. Das zeigt, dass die Wirtschaftshilfen funktionieren und bestätigt auch, dass wir gut durch die dritte Corona-Welle gekommen sind", heißt in der Aussendung.

Laut einer Datenerhebung des Gesundheitsministeriums haben bereits 47,91 Prozent (Stand: 30. Mai) der impfbaren Bevölkerung ihren Erststich erhalten. Davon sind 1.514.277 Österreicher (20,11 Prozent) vollimmunisiert.

Impfplan und Grüner Pass verzögern sich

Trotz aller Zuversicht scheinen die Pläne der Regierung nicht ganz aufzugehen. Zum einen wird sich der Impfplan voraussichtlich verzögern. Anfang April hat Kurz noch versichert, dass alle impfwilligen Österreicher bis Ende Juni die Erstimpfung erhalten sollen. Das wird sich in den meisten Bundesländern allerdings nicht ausgehen, ergab ein Rundruf der APA.

Und auch der "Grüne Pass" verzögert sich. Der für den 4. Juni angekündigte elektronische Grüne Pass mittels QR-Code verzögert sich um mindestens eine Woche. Das wurde Ende Mai bekannt. Als Grund dafür werden kurzfristig durch die EU bekannt gegebene Änderungen der technischen Anforderungen genannt, die IT-Anpassungen in Österreich nötig machen.

Der für den 4. Juni angekündigte elektronische Grüne Pass mittels QR-Code verzögert sich.

Quelle: Agenturen / Redaktion / pea