Krisengespräch zwischen USA und Iran im Oman geplant
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi kündigte an, dass die Atomverhandlungen um 10.00 Uhr (Ortszeit/7.00 Uhr MEZ) beginnen sollen. Unklar bleibt die Tagesordnung. Der Iran möchte sich laut Außenminister Araqchi auf das Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen beschränken. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten wie der Hamas, der Hisbollah-Miliz im Libanon und der Houthi im Jemen Themen sein müssten.
Die Gespräche gelten als heikel. Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Golfregion massiv verstärkt - auch zum Schutz eigener Stützpunkte sowie von Verbündeten vor möglichen Angriffen aus dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat bereits mit einem härteren Militärschlag als bei den Angriffen auf die iranischen Atomanlagen im Juni 2025 gedroht.
Zusammenfassung
- Am Freitag wollen Iran und die USA in Maskat, Oman, um 10.00 Uhr Ortszeit (7.00 Uhr MEZ) neue Gespräche aufnehmen, um eine drohende Kriegsgefahr abzuwenden.
- Während der Iran sich auf das Atomprogramm und mögliche Lockerungen von Sanktionen fokussieren möchte, drängen die USA darauf, auch das Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Gruppen wie Hamas, Hisbollah und Houthi zu thematisieren.
- Die Gespräche gelten als heikel, da die USA ihre Militärpräsenz in der Golfregion verstärkt haben und Präsident Trump mit einem härteren Militärschlag als im Juni 2025 drohte.
