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Kolumbien wählt Parlament

Heute, 20:41 · Lesedauer 1 min

Kolumbien wählt am Sonntag ein neues Parlament und stellt zugleich in mehreren politischen Lagern die Weichen für die Präsidentenwahl im Mai. Bei der Abstimmung werden 103 Sitze im Senat und 183 Mandate im Abgeordnetenhaus neu vergeben. Gleichzeitig bestimmen mehrere Parteien und Bündnisse in internen Vorwahlen ihre Kandidaten für das Präsidentenamt. Beobachter erwarten ein stark zersplittertes Parlament.

Umfragen sehen zwar das linke Regierungsbündnis "Pacto Histórico" von Präsident Gustavo Petro als größte Kraft, allerdings ohne Aussicht auf eine eigene Mehrheit. Das Wahlergebnis gilt auch als erster politischer Stimmungstest für die Präsidentenwahl am 31. Mai. Mehr als 41 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Rund 3.000 Kandidaten bewerben sich um Sitze im neuen Kongress für die Amtszeit 2026 bis 2030. Erste Ergebnisse werden noch am Abend (Ortszeit) erwartet.

Zusammenfassung
  • In Kolumbien werden am Sonntag 103 Sitze im Senat und 183 Mandate im Abgeordnetenhaus neu vergeben, während mehrere Parteien parallel ihre Präsidentschaftskandidaten in internen Vorwahlen bestimmen.
  • Das linke Regierungsbündnis 'Pacto Histórico' von Präsident Gustavo Petro liegt laut Umfragen als stärkste Kraft vorne, wird aber voraussichtlich keine eigene Mehrheit erreichen.
  • Mehr als 41 Millionen Wahlberechtigte können ihre Stimme abgeben, und rund 3.000 Kandidaten bewerben sich um Mandate für die Amtszeit 2026 bis 2030.