Kaineder: FPÖ "untergräbt" Bemühungen für höhere Impfrate

01. Sept 2021 · Lesedauer 2 min

Alle würden sich dafür einsetzen, die Menschen von der Impfung zu überzeugen "und dann kommt die FPÖ", sagt Stefan Kaineder, der Spitzenkandidat der Grünen bei den Landtagswahlen in Oberösterreich, im PULS 24 Interview.

"Wir haben eine Lösung und das ist die Impfung", sagt Stefan Kaineder. Doch Oberösterreich ist derzeit das Bundesland mit der niedrigsten Impfrate. Nur 53,7 Prozent der Menschen sind hier vollimmunisiert. Im Burgenland etwa sind 66,3 Prozent vollständig geimpft, in Niederösterreich 61,2 Prozent. 

Kaineder glaubt dennoch, dass das Problem in Oberösterreich nicht größer sei als in anderen Bundesländern. Dennoch störe ihn, dass "es in Oberösterreich in der Regierung Politiker gibt, die das Problem klein reden". Vom Bürgermeister bis zum Bundespräsidenten würden sich derzeit alle Politiker bemühen, die Menschen von der Impfung zu überzeugen, doch die FPÖ untergrabe die Bemühungen. 

"In Oberösterreich sind die Blauen immer noch in der Koalition und das muss sich ändern", sagt Kaineder und wirft der FPÖ und namentlich Herbert Kickl vor, schuld an den niedrigen Impfraten zu sein. 

Kritik an Schallenberg

Auch deshalb wolle er in Oberösterreich in die Koalition, auch um sich für mehr Klimapolitik einzusetzen. Österreichs Afghanistan-Politik betreffend kritisiert der Spitzenkandidat der Grünen vor allem Außenminister Alexander Schallenberg. Dieser solle auf "diplomatisches Geschick" setzen, anstatt vor der Kamera Schlagzeilen zu produzieren.

Quelle: Redaktion / koa