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Mikl-Leitner will Kurz-Chats "so nicht stehen lassen"

12. Okt 2021 · Lesedauer 1 min

Nun hat sich auch die niederösterreichische ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zu den aufgetauchten Kurz-Chats zu Wort gemeldet.

Nach der Angelobung und Ansprache des neuen Kanzlers Alexander Schallenberg (ÖVP) hat sich auch die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zu Wort gemeldet. Sie freue sich darüber, dass sich die Regierung mit dem neuen Kanzler endlich wieder den wichtigen Projekten widmen könne, sagte sie in einer Facebook-Videobotschaft.

In Niederösterreich erfreut sich Kurz eigentlich besonders großen Rückhalts. Nun sagt aber auch Mikl-Leitner: "Die Chats zeichnen ein Bild, das wir so nicht stehen lassen wollen und können."

Gleich mehrere Landeshauptleute gehen auf Distanz

Zuvor haben sich bereits mehrere andere ÖVP-Landeshauptleute kritisch über Kurz und die Vorwürfe gegen ihn geäußert. Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer war einer der ersten, die sich nach Bekanntwerden der Chats aus dem Kurz-Umfeld kritisch zu Wort meldete.

Der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner hielt zuletzt sogar einen möglichen Parteiausschluss im Bereich des Möglichen, sollten sich die strafrechtlichen Vorwürfe erhärten.

Sogar der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, der noch am Donnerstagabend die Unterstützungserklärung der Landeshauptleute für Kurz verlas, geht inzwischen auf Distanz.

Stephan HoferQuelle: Redaktion / hos