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Iran: Westliche Geheimdienste für Proteste verantwortlich

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Der Iran hat erneut westliche Geheimdienste für die Proteste im Land verantwortlich gemacht. Zudem wurde bekannt, dass der Iran nicht zur Nobel-Zeremonie am 10. Dezember in Stockholm eingeladen wird.

In einer am Freitag in den Staatsmedien veröffentlichten Erklärung beschuldigte Irans Geheimdienst die CIA, den britischen Geheimdienst GCHQ sowie den israelischen Mossad, hinter den jüngsten Protesten zu stecken. Auch die Konzerne der Sozialen Medien Facebook, Instagram, Whatsapp und Twitter seien Teil einer Verschwörung.

Vorwürfe und Drohungen

Bereits in den vergangenen Wochen hatte Irans Führung den Westen und Medien im Ausland dafür verantwortlich gemacht, die Proteste anzuheizen. Die Vorwürfe wurden oft von Drohungen begleitet, den Kurs gegen die Demonstrant:innen zu verschärfen.

Auslöser der systemkritischen Massenproteste im Iran war im vergangenen Monat der Tod der 22 Jahre alten iranischen Kurdin Mahsa Amini. Die Sittenpolizei hatte sie festgenommen, weil sie gegen die islamischen Kleidungsvorschriften verstoßen haben soll. Die Frau starb am 16. September in Polizeigewahrsam. Seit ihrem Tod demonstrieren landesweit Tausende gegen den repressiven Kurs der Regierung sowie das islamische Herrschaftssystem.

Iran von Nobelfeiern ausgeschlossen

Indes wurde bekannt, dass neben Belarus und Russland auch der Iran nicht zur Nobel-Zeremonie am 10. Dezember in Stockholm eingeladen wird. Der iranische Botschafter könne angesichts der "Eskalation" der Lage im Iran nicht mit einer Einladung rechnen, teilte die Nobelstiftung am Freitag mit. Sie bezog sich damit auf die brutale Niederschlagung der Proteste, die große Teile des Landes erfasst haben.

ribbon Zusammenfassung
  • Der Iran hat erneut westliche Geheimdienste für die Proteste im Land verantwortlich gemacht.
  • Zudem wurde bekannt, dass der Iran nicht zur Nobel-Zeremonie am 10. Dezember in Stockholm eingeladen wird.

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