Iran droht USA bei Angriff mit "Krieg mit allen Mitteln"
Das Militär sei auf das schlimmste Szenario vorbereitet, weshalb im Iran alles in höchster Alarmbereitschaft sei. Der Iran stehe unter ständiger militärischer Bedrohung durch die USA und habe keine andere Wahl, als zurückzuschlagen, sagte der iranische Regierungsvertreter weiter.
In den kommenden Tagen wird in der Region die Eingreiftruppe eines US-Flugzeugträgers erwartet. US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag gesagt, die USA hätten eine "Armada" auf den Weg geschickt. Er hoffe jedoch, sie nicht einsetzen zu müssen. Trump erneuerte seine Warnung an Teheran, weder Demonstranten hinzurichten noch das Atomprogramm des Landes wieder aufzunehmen. Bei den Protesten im Iran sind nach Angaben eines Insiders aus der Regierung mindestens 5.000 Menschen getötet worden.
Auslöser der Proteste im Iran, die Ende Dezember begannen, war der Wertverfall der iranischen Währung Rial. Sie weiteten sich jedoch schnell zu landesweiten Demonstrationen mit Forderungen nach einem Sturz der klerikalen Führung aus. Die Unruhen stellen die größte innenpolitische Herausforderung für die Führung in Teheran seit mindestens drei Jahren dar. Die iranische Regierung macht ausländische Akteure für die Gewalt verantwortlich.
Zusammenfassung
- Der Iran droht den USA im Falle einer Verletzung seiner Souveränität durch die Verlegung einer US-Flugzeugträgergruppe mit einem "Krieg mit allen Mitteln".
- US-Präsident Donald Trump kündigt an, eine "Armada" in die Region zu schicken, warnt Teheran und fordert, keine Demonstranten hinzurichten und das Atomprogramm nicht wiederaufzunehmen.
- Bei den seit Ende Dezember andauernden Protesten im Iran wurden laut einem Insider mindestens 5.000 Menschen getötet, die Unruhen gelten als größte innenpolitische Herausforderung für die Führung seit drei Jahren.
