APA - Austria Presse Agentur

Kritik an Kickls maskenlosem Auftritt beim Ibiza-U-Ausschuss

18. März 2021 · Lesedauer 1 min

Der FPÖ-Klubobmann erschien zu seiner Befragung im Ibiza-U-Ausschuss ohne Maske. Die ÖVP wirft ihm "grobe Verantwortungslosigkeit" vor.

Die Befragung des früheren Innenministers und FPÖ-Klubobmanns Herbert Kickl im Ibiza-U-Ausschuss am Mittwoch brachte inhaltlich wenig Neues. Sein Auftritt sorgte dennoch für Aufsehen. Kickl trug bei seiner Ankunft keine Schutzmaske. ÖVP-Gesundheitssprecherin Gaby Schwarz kritisiert in einer Aussendung das Verhalten des freiheitlichen Politikers.

"Auch ein Herbert Kickl steht nicht über den Corona-Regeln, die für alle in unserer Gesellschaft gelten", kritisiert Schwarz. Sie wirft Kickl vor, sein Umfeld in Gefahr zu bringen. Kickls "bewusste Ablehnung der Maske" zeige, dass "Kickl sich für etwas Besseres hält und dabei seine Mitmenschen gefährdet", wirft Schwarz dem FPÖ-Klubobmann vor.

Kickl: Ibiza-Video "war ein Schock"

Im Ausschuss ließ Kickl seine Reaktion bei Bekanntwerden des Ibiza-Videos noch einmal Revue passieren. Er habe Straches inhaltliche Ausführungen zunächst gar nicht registriert, erzählte Kickl. Er sei "erschlagen" gewesen von der "Macht der Bilder". "Mir war sofort klar: Das kriegen wir nie wieder weg", sagte der Politiker am Mittwoch. Hätte er vorher von der Existenz des Videos gewusst, hätte er sich gegen den Eintritt in eine Regierungskoalition ausgesprochen.

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Quelle: Redaktion / apb