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Harvard-Mathematiker Nowak legt ÖAW-Mitgliedschaft zurück

Heute, 10:42 · Lesedauer 1 min

Der österreichische Mathematiker Martin Nowak kommt einem möglichen Ausschluss aus der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zuvor und legt seine Mitgliedschaft per sofort zurück. Das teilte die ÖAW, die ein Ethikkomitee zur Überprüfung von Vorwürfen im Zusammenhang mit dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein eingesetzt hatte, in einer Aussendung mit. Nowak war wegen seiner Epstein-Verbindung zudem von der US-Eliteuniversität Harvard freigestellt worden.

Ins Rollen gekommen ist die Angelegenheit nach Bekanntwerden von neuen Informationen nach Veröffentlichung von Millionen Epstein-Akten durch das US-Justizministerium. Die ÖAW hat daraufhin ein Ethikkomitee eingesetzt, das die Anschuldigungen auf Basis der öffentlich vorliegenden Informationen sowie einer Anhörung überprüfen und bis Mitte April eine Empfehlung abgeben sollte. Laut ÖAW stand das Komitee kurz vor dem Abschluss seiner Untersuchung. Weiter aufrecht ist die Überprüfung der Mitgliedschaft von Nowaks Doktorvater, dem Mathematiker Karl Sigmund.

Zusammenfassung
  • Der österreichische Mathematiker Martin Nowak ist mit sofortiger Wirkung aus der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ausgetreten, nachdem ein Ethikkomitee Vorwürfe im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein prüfte.
  • Die Überprüfung wurde ausgelöst, nachdem das US-Justizministerium Millionen Epstein-Akten veröffentlicht hatte und Nowak in Folge auch von der Eliteuniversität Harvard freigestellt wurde.
  • Das Ethikkomitee der ÖAW stand kurz vor Abschluss seiner Untersuchung, eine Empfehlung war für Mitte April geplant; die Überprüfung der Mitgliedschaft von Nowaks Doktorvater Karl Sigmund läuft weiter.