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Guterres: Terror-Opfer dürfen nicht vergessen werden

21. Aug. 2022 · Lesedauer 2 min

Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Terrorismus am heutigen Sonntag ruft UNO-Generalsekretär António Guterres dazu auf, dass Opfer und Überlebende derartiger Attacken "niemals in Vergessenheit geraten" dürfen. Die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen müssten "mobilisiert" werden, damit Betroffene rechtlich, medizinisch, psychosozial oder finanziell unterstützt werden können, erklärte Guterres in einer Videobotschaft.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen führte den Gedenktag im Jahr 2017 für den 21. August ein. Fast drei Viertel aller durch Terrorismus verursachten Todesfälle passierten im Jahr der Einführung in nur fünf Ländern: Afghanistan, Irak, Nigeria, Somalia und Syrien. Am 11. März ist der europäische Tag für die Opfer des Terrorismus. Dieser wurde nach den Bombenanschlägen in Madrid vom 11. März 2004 ins Leben gerufen.

Am 8. und 9. September findet in New York der Weltkongress der Opfer des Terrorismus statt. Erstmals wurde dieses Treffen 2004 in Madrid abgehalten. Guterres sagte, er hoffe bei dieser Konferenz "direkt von Überlebenden mehr über ihre Bedürfnisse und Probleme zu erfahren".

Am 2. November 2020 ereignete sich der schwerste Terroranschlag der jüngeren österreichischen Geschichte. Bei einem Amoklauf wurden in der Wiener Innenstadt vier Menschen getötet und 23 zum Teil schwer verletzt. Zuvor waren die bisher folgenschwersten Attentate die Briefbombenserie und das Rohrbombenattentat von Oberwart, bei dem 1995 vier Roma ermordet wurden, sowie der Anschlag der Abu-Nidal-Gruppe auf den Flughafen Wien mit vier Toten 1985.

Im Westen sorgten vor allem die Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001, Madrid 2004, London 2005, Paris 2015 und Berlin 2016 für Aufsehen.

Quelle: Agenturen