Laut Macron kein G7-Treffen am Donnerstag in Paris geplant
Macron hatte demnach vorgeschlagen, auch Vertreter Russlands, Dänemarks und Syriens nach Paris einzuladen. Das Abendessen mit Trump wäre zeitlich mit dem in Brüssel geplanten EU-Sondergipfel zusammengefallen.
Macron hatte in seiner Nachricht einen kumpelhaften Ton angeschlagen und den US-Präsidenten mit "mein Freund" angesprochen. "Ich verstehe nicht, was Du in Grönland tust", schrieb Macron, der Trump dann aufforderte, mit ihm zusammen "großartige Dinge" zu tun.
Zu den sieben wichtigsten, "westlichen" Industriestaaten (G7) gehören neben Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Kanada, Großbritannien und die USA. Russland war von 1998 Mitglied der Gruppe westlicher Industrienationen, die in dieser Zeit G8 hieß. Nach der Annexion der Krim im Jahr 2014 wurde Russland ausgeschlossen und die Gruppe hieß wieder G7.
Zusammenfassung
- Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat ein für Donnerstag in Paris geplantes G7-Treffen mit Russland abgesagt und erklärte in Davos, dass kein Treffen geplant sei.
- US-Präsident Donald Trump veröffentlichte zuvor eine persönliche Nachricht von Macron, in der dieser ein Treffen samt gemeinsamen Abendessen und die Einladung von Vertretern Russlands, Dänemarks und Syriens vorschlug.
- Das geplante Abendessen hätte zeitlich mit dem EU-Sondergipfel in Brüssel zusammengefallen, und die G7 besteht aktuell aus Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Kanada, Großbritannien und den USA, während Russland seit 2014 ausgeschlossen ist.
