APA - Austria Presse Agentur

FPÖ-Präsidium tagt am 7. Juni zu Parteitag und Obmann-Wahl

02. Juni 2021 · Lesedauer 2 min

Das FPÖ-Parteipräsidium wird am kommenden Montag tagen und dort den Termin des Bundesparteitags festlegen, auf dem dann der neue Bundesparteichef gewählt wird.

Der Rücktritt von Bundesparteichef Norbert Hofer am Dienstag hat die FPÖ überrascht. Erst am Mittwoch wurde auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, wie es in der Obmannfrage weitergeht.

Bei der Pressekonferenz, bei der keine Fragen zugelassen waren, gaben der amtsführende FPÖ-Parteichef Harald Stefan und FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz bekannt, dass das Parteipräsidium am Montag, den 7. Juni tagen werde. Dort werde beschlossen, wann der Bundesparteitag stattfinden wird, auf dem der neue Bundesobmann gewählt wird.

Gernot Bauer, Journalist beim "Profil", analysiert,  wie es mit der FPÖ nach dem Rücktritt von Norbert Hofer weitergehen kann und wer neue Parteichef werden könnte.

Sowohl Stefan als auch Schnedlitz sprachen Hofer ihren Dank und ihre Bewunderung aus. Stefan betonte, Hofers Rücktritt habe gesundheitliche Gründe gehabt. Die beinahe vier Jahre an Dauerwahlkampf seien Hofer, der nach wie vor an den chronischen Spätfolgen seines schweren Unfalls leidet, an die Substanz gegangen.

Sowohl Stefan als auch Schnedlitz beschworen die Einheit und Stabilität der freiheitlichen Partei - entgegen der Vorkommnisse der letzten Tage.

Bei der Pressekonferenz abwesend waren die wohl heißesten Anwärter auf die Nachfolge von Norbert Hofer - nämlich Herbert Kickl und Manfred Haimbuchner. Haimbuchner hatte bereits zu Mittag bekannt gegeben, dass er nicht als Kandidat für das Amt des Bundesparteiobmanns zur Verfügung stehen werde.

Raidl: "Die FPÖ wollte sich eine Verschnaufpause verschaffen"

Die FPÖ wollte mit dieser Pressekonferenz der eigenen Partei und den Wählern signalisieren, dass die Partei nicht Schuld sei am Rücktritt Hofers. Dieser habe das aus "gesundheitlichen Gründen" getan.

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Quelle: Redaktion / hos