Exklusiv auf PULS 24: Herr Strache fährt nach Ibiza – Zurück zum Ende im Livestream

17. Mai 2022 · Lesedauer 3 min

Zum 3. Jahrestag des Ibiza-Videos bittet PULS 24 die beiden Protagonisten des folgenreichen Abends zum Interview. Chefredakteur Stefan Kaltenbrunner besucht Julian Hessenthaler, den Architekten der Videofalle, im Gefängnis. Infochefin Corinna Milborn lädt Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache an den Ort des Geschehens in die Villa auf Ibiza. Strache: "Ich habe mich selbst nicht sehen können. Das war ein fürchterliches Bild" – im Anschluss u.a. Talk mit Strache und Gudenus.

Die Finca auf Ibiza. Unscheinbar, heruntergekommen und stickig, so beschreibt sie das PULS 24-Produktionsteam beim Dreh. Ausschnitte aus sieben Stunden Videomaterial mit Aussagen von "Zack, zack, zack" bis "Die Novomatic zahlt alle" aus jener Villa zerstören 2019 nicht nur die Karriere des ehemaligen Vizekanzlers Strache, sondern stürzen Österreich in eine politische Krise, die bis heute nachwirkt: Ohne das Ibiza-Video wäre wohl die türkis-blaue Regierung noch im Amt, Herbert Kickl wäre Innenminister in der Covid-Krise, Karin Kneissl Außenministerin während des Kriegs Russlands gegen die Ukraine. Die weitreichenden Ermittlungen, die das Video auslöste, beendeten schließlich auch die politischen Karrieren von Gernot Blümel und Sebastian Kurz. Auch gegen Strache wird weiterhin ermittelt. Zum 3. Jahrestag folgte Heinz-Christian Strache der Einladung von PULS 24, für ein Interview erstmals zum Ort des Geschehens zurückzukehren.

Der Drahtzieher des Ibiza-Videos, Julian Hessenthaler, hingegen wurde kürzlich wegen Drogenhandel zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, das Urteil ist nicht rechtskräftig. Er selbst nennt das Urteil fragwürdig und stellt einen Zusammenhang zum Ibiza-Video her. Chefredakteur Stefan Kaltenbrunner hat Hessenthaler exklusiv in der Justizanstalt Sankt Pölten besucht und zu den Details der Videofalle interviewt.

Corinna Milborn konfrontiert Heinz-Christian Strache auf der berühmten Couch in Ibiza mit seinen eigenen Aussagen - und erstmals mit den Schilderungen Julian Hessenthalers über die Umstände des Abends.

"Ein fürchterliches Bild"

Das erste Mal nach drei Jahren wieder auf der Couch in der Finca sitzend, sagt Strache rückblickend: "Als ich damals am 17. Mai um 18:00 Uhr mit der Veröffentlichung dieser Bilder, diese zusammengeschnittenen Sequenzen gesehen hab, habe ich mich selbst nicht sehen können. Das war ein fürchterliches Bild." Während er seine eigene Rolle konsequent relativiert, wirft er Fragen nach den Hintermännern auf und hinterfragt dabei die Rollen der ÖVP, des Innenministeriums, aber auch der eigenen Partei und seines ehemaligen Vertrauten Johann Gudenus.
Strache und Gudenus treffen im Anschluss erstmals seit 3 Jahren live im TV aufeinander

Strache trifft Gudenus

Im Anschluss an die Doku diskutiert eine hochkarätige Runde das Erbe von Ibiza. PULS 24 Moderatorin Gundula Geiginger begrüßt dazu Falter-Chefredakteur Florian Klenk, Profil-Innenpolitikchefin Eva Linsinger, PULS 24-Chefredakteur Stefan Kaltenbrunner und Heinz-Christian Strache selbst. Und danach treffen erstmals seit der Veröffentlichung des Ibiza Videos Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus live im PULS 24 Studio aufeinander, unter der Leitung von PULS 24 Infodirektorin Corinna Milborn.

Heute: Die Doku "Herr Strache fährt nach Ibiza – Zurück zum Ende" mit ausführlichem Interview exklusiv auf PULS 24 und in der ZAPPN App um 20:15 Uhr. Im Anschluss: "3 Jahre Ibiza – Der Talk" und "3 Jahre Ibiza – Strache trifft Gudenus".

Quelle: Redaktion / coco