EU: USA sollen Visaverbot gegen Palästinenser überdenken
Sie richten sich gegen Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und zahlreiche weitere Personen. Sie könnten zur Folge haben, dass die Betroffenen nicht zur nächsten UNO-Vollversammlung nach New York im September können. Bei ihr wollen mehrere Staaten, darunter Frankreich, Kanada und Australien, im September einen palästinensischen Staat anerkennen.
Ausgenommen von den Visa-Einschränkungen der USA ist laut Mitteilung die offizielle Vertretung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) bei den Vereinten Nationen. Diese hat nur einen Beobachterstatus und ist kein volles UNO-Mitglied.
Zusammenfassung
- Die 27 EU-Staaten fordern gemeinsam von den USA, die Visa-Sanktionen gegen Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) zu überdenken.
- Die US-Sanktionen betreffen unter anderem Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und könnten dazu führen, dass diese Personen im September nicht an der UNO-Vollversammlung in New York teilnehmen können.
- Bei der anstehenden UNO-Vollversammlung wollen mehrere Staaten, darunter Frankreich, Kanada und Australien, einen palästinensischen Staat anerkennen, während die offizielle PA-Vertretung bei der UNO von den Visa-Beschränkungen ausgenommen bleibt.