USA
Ermittlungen in New York: Sprengsätze vor Mamdanis Amtssitz
"Er hätte Menschen ernsthaft verletzen oder töten können", sei aber nicht explodiert, teilte New Yorks Polizeichefin Jessica Tisch mit.
Ein weiterer mutmaßlicher Sprengsatz, der später in einem nahe des Tatorts abgestellten Auto entdeckt wurde, werde ebenfalls untersucht - es bestehe Terrorverdacht.
Rechtsextremer Aktivist rief zum Protest auf
Unklar blieb zunächst, wer den mutmaßlichen Sprengsatz am Wochenende warf und aus welchen Motiven. Mamdani zufolge hatte der rechtsextreme Aktivist Jake Lang zum Protest vor dem Amtssitz des ersten muslimischen Bürgermeisters der Millionenmetropole aufgerufen.
Dann habe es Gegenproteste gegeben und es sei zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen. Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge stammte der Sprengsatz wohl aus den Reihen der Gegendemonstranten.
Mamdani verurteilte den von "Fanatismus und Rassismus" befeuerten Protest der Anhänger Langs und die gewaltsame Eskalation. Mindestens sechs Menschen wurden bei den Protesten festgenommen.
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Zusammenfassung
- Bei Protesten vor dem Amtssitz des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani wurde ein improvisierter Sprengsatz aus der Menge geworfen, der laut Polizei Menschen hätte töten oder verletzen können, aber nicht explodierte.
- Ein zweiter mutmaßlicher Sprengsatz wurde in einem nahegelegenen Auto gefunden, weshalb die Behörden von Terrorverdacht ausgehen.
- Mindestens sechs Personen wurden bei den gewaltsamen Protesten festgenommen, die auf einen Aufruf des rechtsextremen Aktivisten Jake Lang zurückgehen und von Mamdani als von "Fanatismus und Rassismus" befeuert verurteilt wurden.
