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Die Politik-Insider zurück aus der Sommerpause: Sind Einschränkungen für Ungeimpfte sinnvoll?

24. Aug 2021 · Lesedauer 1 min

Wiens Sozialstadtrat Peter Hacker legte vor: aus 3G mach’ 1G. Am Wochenende zogen Bundeskanzler Kurz und Gesundheitsminister Mückstein nach: Der Zutritt zu Clubs könnte ab Oktober nur mehr für Geimpfte möglich sein. Die Demokratieforscherin Ulrike Guérot und die Kommunikationsexpertin Nina Hoppe diskutieren über die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen.

Wir fragen in der ersten Ausgabe der Politik-Insider nach der Sommerpause: Soll Ungeimpften der Zutritt zu Teilen des öffentlichen Lebens verboten werden? Ist das in einem Rechtsstaat legitim? Und soll es eine Impfpflicht geben? Oder kommt die bereits durch die Hintertür? 

Corona zeigt uns eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Einschränkungen sindnotwendig, um die Krankheit in den Griff zu bekommen, sagt Kommunikationsexpertin Nina Hoppe. Es müsse etwas passieren, dass die Leute sich impfen lassen. Eine Impfpflicht in bestimmten Berufen hält sie für sinnvoll.  

Die Impf-Entscheidung müsse freiwillig und Privatsache bleiben, insistiert hingegen die Demokratieforscherin Ulrike Guérot. Ungeimpfte auszusperren ist für sie höchst undemokratisch. Sie befürchtet die gesellschaftliche Diskriminierung von Ungeimpften.

Die Politik-Insider am Dienstag um 21.30 Uhr auf PULS 24, im Livestream auf pusl24.at oder in der ZAPPN App.

Quelle: Redaktion / red