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Deutschland macht Polen und Schweiz zu Hochrisikogebieten

03. Dez. 2021 · Lesedauer 2 min

Die Einstufung der Schweiz und von Polen als Hochrisikogebiete tritt ab Sonntag in Kraft.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Als Hochrisikogebiete werden in Deutschland Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Auch Liechtenstein, Jordanien und Mauritius sind ab Sonntag Hochrisikogebiete. Damit automatisch verbunden ist eine Reisewarnung des Außenministeriums für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot. Von der Risikoliste gestrichen werden Thailand, Usbekistan und St. Vincent und die Grenadinen in der Karibik.

In der Europäischen Union hatte es im Spätsommer zwischenzeitlich gar keine Corona-Hochrisikogebiete gegeben. In den vergangenen Wochen wurden aber bereits zahlreiche EU-Staaten wieder auf die Risikoliste gesetzt, darunter auch die Nachbarländer Niederlande, Belgien und Österreich mit Ausnahme einzelner Gemeinden. Mit Polen und der Schweiz sind ab Sonntag fünf von acht Nachbarländern als Hochrisikogebiete eingestuft. Nur Dänemark, Luxemburg und Frankreich stehen noch nicht auf der Liste.

Quelle: Agenturen / apb