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Dauerkonflikte Sudan und Kongo: Zivilbevölkerung leidet

Heute, 03:02 · Lesedauer 13 min

Eine Binsenweisheit: In Konflikten leidet immer die Zivilbevölkerung am meisten. Aber eine, die wahr ist, wie sich CARE-Krisenreporterin Sarah Easter in den vergangenen Wochen im Sudan und im Kongo einmal mehr überzeugen konnte. Besonders die Frauen und Mädchen sind besonders gefährdet, sexualisierte Gewalt, Missbrauch und Vergewaltigung werden von den Konfliktparteien strategisch eingesetzt. Mit der APA sprach sie über ihre Eindrücke.

Beispiel Sudan: Im April 2023 brachen die Kämpfe zwischen der sudanesischen Armee und der Miliz RSF - paramilitärische Schnelle Eingreiftruppen - aus, dabei geht es um die Macht in dem Land der Sahelzone. Ursprünglich gab es sogar Pläne zur Integration der RSF, das scheiterte aber. Die UNO sieht in der Krise mittlerweile die größte Hunger- und Vertreibungskatastrophe der Welt, rund zwölf Millionen Sudanesen flohen aufgrund der Kämpfe.

In Port Sudan, wo sich Easter aufhielt und wo viele Hilfsorganisationen ihre Basen haben, befinden sich besonders viele Vertriebene, die vor allem aus der Hauptstadt Khartum vor den Kämpfen dort geflüchtet sind. Dort ist auch die Sicherheitslage noch etwas stabiler, obwohl es immer wieder Drohnenangriffe gibt, die sich vor allem gegen die Infrastruktur, zum Beispiel die Stromversorgung, richten. Entsprechend fiel auch das Stromnetz immer wieder aus. Easter musste trotz anderer Intentionen - schließlich hat CARE auch in anderen Landesteilen Projekte - die gesamte Zeit in Khartum verbringen. Um Reiseerlaubnisse konnte sie erst ansuchen, sobald sie im Land war, und diese wurden in ihrem Fall nicht erteilt.

Die Versorgungslage ist in Port Sudan wegen der anwesenden Hilfsorganisationen etwas besser als im Rest des Landes, aber von gut weit entfernt. Das Kriterium ist die Wasserversorgung. Die Stadt liegt inmitten eines Wüstengebietes, Brunnen und Wasserlöcher sind - überhaupt jetzt im Sommer ausgetrocknet. Wobei sie da kein Wasser in Trinkwasser bekämen. "Aber da ist jetzt gar nichts. Da wächst nichts, wenn man nach Port Sudan fliegt, ist alles gelb - keine Felder, gar nichts, auch kein Vieh", sagte Easter. Fleisch sei auch sehr teuer: "Wenn man ein halbes Kilo Fleisch kaufen will, kostet das zwölf Euro. Und das bei sudanesischen Verhältnissen. Ich habe mit Frauen gesprochen, die mir gesagt haben, sie wissen gar nicht mehr, wie Fleisch schmeckt. Oder wie Obst schmeckt." Sauberes Wasser bekommen die Menschen von Hilfsorganisationen wie CARE.

Klassenzimmer als Flüchtlingsquartiere

Die Vertriebenen in Port Sudan konzentrieren sich auf 54 Stellen, in vielen Fällen sind das Schulen, wie Easter schilderte. "Sie leben in Zelten auf dem Hof oder in Klassenzimmern", sagte die CARE-Mitarbeiterin. In einem Klassenzimmer leben vier bis sechs Familien. Die Schultische mussten als Grundgerüst für Schlafplätze herhalten. CARE stellt Wasserblasen zur Verfügung, doch auch diese Ressourcen haben bei der NGO früher oder später ein Ende. "Was sie vorher gemacht haben, ist, dass sie das Meer benutzt haben. Zum Beispiel für Wäsche waschen oder die eigene Hygiene - da haben sie halt nie alles sauber bekommen", schilderte Easter.

Eines der Hauptprobleme für alle Hilfsorganisationen ist das Geld. Laut der UNO-Organisation UNOCHA, dem Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Hilfe, werden heuer weltweit 45,29 Milliarden Dollar (38,77 Mrd. Euro) für humanitäre Hilfe benötigt. Davon sind bis heute lediglich 8,21 Milliarden Dollar tatsächlich zur Verfügung gestellt worden. Für den Sudan weist die UNOCHA demnach einen Bedarf von rund 4,16 Milliarden Dollar aus. Nicht einmal ein Viertel davon - 995,6 Millionen Dollar - wurden dafür bisher tatsächlich zur Verfügung gestellt. Noch schlimmer sind die Daten für den Kongo: Rund 2,54 Milliarden Dollar werden heuer benötigt, tatsächlich wurden aber erst 362,3 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt, die gerade einmal rund 14 Prozent des Bedarfs decken.

"Wir überleben gemeinsam oder gar nicht"

Was Easter in Port Sudan mit am meisten verwundert hat, ist die Solidarität der Menschen untereinander trotz der mehr als prekären Lebensverhältnisse: "In einem dieser Klassenzimmer fand ich den Spruch an der Tafel: 'Wir überleben gemeinsam oder gar nicht'", schilderte sie. "Die Menschen leben nach der Maxime: Wenn ich etwas habe, teile ich mit denen, die nichts haben."

Unter dem Krieg leiden besonders Frauen und Mädchen. "Die Kriegsparteien setzen sexualisierte Gewalt gegen Frauen als Konfliktstrategie und Machtinstrument ein", sagte Easter. "Ich habe mit sehr vielen Frauen in diesen Klassenzimmern gesprochen, die solche Angriffe überlebt haben. Und die es mitbekommen haben, wie ihre elfjährigen Nachbarstöchter ins Haus geschleppt und dort vergewaltigt wurden." Für die Frau selbst ist allein schon das Gerücht oder die Vermutung eines Dritten, sie sei vergewaltigt worden, ein schweres Stigma. Die CARE-Reporterin erzählte von einer 22-Jährigen, die sie in Port Sudan getroffen hatte und die mit 15 mit einem Mann verheiratet wurde, den sie nicht kannte. Mit ihm bekam sie zwei Kinder und musste ihre Schulausbildung abbrechen. Als er in einer anderen Stadt Arbeit suchte, wurde sie überfallen. Er glaubte ihr nicht, dass sie nicht vergewaltigt wurde, und ließ sich scheiden. "Sie ist dann vertrieben worden und lebt jetzt allein mit ihren Kindern in so einem Klassenzimmer."

Kampf gegen sexualisierte Gewalt

Easter betonte, dass CARE versucht, präventiv gegen potenzielle Gewalt gegen Frauen und Mädchen vorzugehen. "In unseren Projekten denken wir das mit: Wenn wir zum Beispiel eine Latrine in diesen Camps aufbauen oder in den Schulen, denken wir daran, dass ein Licht für die Frauen installiert wird, dass die Latrine sehr nah dran ist, wo die Frauen leben, damit der Weg kürzer ist, weil viele Übergriffe auf dem Weg zur und von der Latrine verübt werden, und dass die Latrinen getrennt sind."

Stellt sich die Lage in der Stadt etwas stabiler dar, so ist es für die lokalen Helferinnen und Helfer ausgesprochen schwierig, sich aus der Stadt wegzubewegen. Auch sie müssen jedes Mal um Erlaubnis ansuchen, Port Sudan verlassen zu dürfen. "Und dann geht es darum, die Sicherheit zu gewährleisten", sagte Easter. "Auch jeder einzelne humanitäre Transport benötigt so eine Erlaubnis. Das ist auch etwas, was wir von CARE immer wieder fordern, dass dieser Zugang zu humanitärer Hilfe besser gewährleistet sein muss. Wir sind eben neutral in diesem Konflikt und wir gehen dahin, wo Menschen humanitäre Hilfe benötigen." CARE arbeite deshalb, wenn aus Sicherheitsgründen oder wegen Genehmigungen Bewegung nicht möglich ist, mit Menschen, die schon vor Ort seien.

Ostkongo: mehr als 100 bewaffnete Gruppen

In der Demokratischen Republik Kongo war Sarah Easter in Goma, in dem etwa eine Autostunde westlich von Goma gelegenen Sake - "wo derzeit nur Vertriebene leben" -, in der Provinz Ituri in Mahagi fast direkt an der ugandischen Grenze, in Bunia und in einem Dorf in der Nähe von Komanda, wo es vor rund einem Monat einen islamistischen Überfall auf eine Kirche gab und die Täter in dem Gotteshaus 20 Menschen erstachen. Dann zündeten sie umliegende Häuser und Geschäfte an, was mindestens 23 weitere Opfer zur Folge hatte.

Der Ostkongo geriet im vergangenen Winter in die Schlagzeilen, als die mutmaßlich vom Nachbarland Ruanda unterstützte Miliz gegen die kongolesische Armee vorrückten und weite Gebiete inklusive der wichtigen Provinzhauptstadt Goma einnahmen. Zehntausende Menschen flüchteten. Die Konfliktsituation in der Region ist aber weitaus komplizierter: "Im Ostkongo gibt es über 100 bewaffnete Gruppen unterschiedlicher Art, die aktiv sind", schilderte Easter die Lage. Was die Gefährdungslage für humanitäre Helfer schwierig macht: "Bei der Gefährdung humanitärer Helfer ist der Kongo unter den Top Fünf: Du hast Gaza ganz oben, dann kommt der Sudan, dann hat man noch den Südsudan, die Ukraine, und den Kongo."

Humanitäre Hilfe schwierig - und manchmal unmöglich

Für Easter war es dementsprechend schwer, sich in der Region zu bewegen: "Ich bin zwar in Goma eingereist, aber ich konnte mich nicht innerhalb des Kongo bewegen. Ich bin also von Goma nach Ruanda gefahren, durch Ruanda nach Uganda, komplett durch Uganda und dann wieder hinüber in den Kongo nach Beni. Und da bin ich dann mit der UNO geflogen, weil es dort ein Gebiet gibt, das zu gefährlich ist. Die Einheimischen nennen die Gegend 'Death Corridor': Wenn du auf der einen Straße fährst, weißt du, dass du entweder getötet wirst, entführt wirst oder komplett verschwindest." Die CARE-Krisenreporterin zeigte sich beeindruckt: "Ich fand das so unfassbar, was die Kolleginnen und Kollegen jeden einzelnen Tag tun müssen, um überhaupt dorthin zu kommen, um humanitäre Hilfe leisten zu können." Von der Einfuhr von Hilfsgütern sei da noch gar nicht zu sprechen.

CARE unterhält in der Region vor allem Gesundheitsprojekte. Unter anderem werden sogenannte PEP Kits verteilt, die Vergewaltigungsüberlebende erhalten und in denen sich unter anderem die Pille danach, antivirale Medikamente, um HIV vorzubeugen, zwei Schwangerschaftstests und Antibiotika befinden. Allerdings musste wegen fehlender Spendengelder die Verteilung von 3,5 Millionen dieser Kits ausgesetzt werden. "Im Kongo nennen wir das eine Endemie an Vergewaltigungen und an sexualisierten Angriffen, was dort ebenfalls als Strategie des Konflikts benutzt wird", so Easter.

In der Nacht verlassen die Männer das Dorf

Aus Sake berichtete die CARE-Krisenreporterin zum Beispiel, "dass mir die Frauen dort berichteten, dass in dem Dorf dort alle Burschen und Männer über 14 ab 18.30 Uhr die Siedlung verlassen und sich in den Büschen verstecken, um dort zu schlafen, weil sie sonst entführt werden. Sie wissen nicht, wo die Männer hingehen, sie hören nie wieder was von den Männern, sie wissen nicht, wo sie hingebracht waren, und sie wissen auch nicht, wer die Leute sind, die sie mitnehmen. Die Frau, die ich interviewt habe, hat mir gesagt, dass auf einmal Leute bei ihr angeklopft und nach Männern gesucht haben. Die Frauen ab elf aufwärts werden nachts auch regelmäßig vergewaltigt - jeden Tag. Die Mutter, mit der ich gesprochen habe, hat ihre beiden älteren Töchter, 13 und 14 Jahre alt, nach Goma geschickt zu einer Familienfreundin. Aus Sicherheitsgründen."

Familien wurden bei den Überfällen auf Dörfer nicht selten getrennt. Easter berichtete von einer 18-Jährigen, die gerade in der Schule war, als ihr Dorf überfallen wurde. Ob ihre Familie, ihre Eltern und Geschwister, noch leben, weiß sie nicht. "Die Familie ist in die andere Richtung geflohen. Sie zieht jetzt von Dorf zu Dorf auf der Suche nach Informationen und versucht, ihre Familie wiederzufinden. Das ist aber auch die größte Gefahr, wo sehr viele Vergewaltigungen stattfinden. Weil diese Frauen gehen eben zurück in ihr Dorf, um Familienmitglieder zu finden, um ihr Hab und Gut zu finden, um die Felder zu bestellen."

Der "Death Corridor" - erschossen werden oder verhungern

Noch ein Beispiel: Familien flohen aus einem Dorf in der Nähe von Komanda in die Stadt. Diese war jedoch völlig umzingelt: "Das heißt, es gab keine Möglichkeit, humanitäre Hilfe zu ihnen zu bringen, die waren komplett in diesem 'Death Corridor'. Die Männer sind zurückgegangen zu ihrem Dorf, um zu ernten, was sie gesät hatten, weil sie so verzweifelt waren und tagelang nichts gegessen hatten. Sie haben es lieber riskiert, erschossen zu werden anstatt zu verhungern. Die meisten sind getötet worden. Und wenn es Frauen sind, die das machen, werden sie zumeist auch noch vergewaltigt und vielleicht auch noch getötet", erzählte Easter.

Für CARE geht es in Goma und Sake vor allem um Nothilfe. In der Provinz Ituri besuchte Easter auch zwei Gesundheitsprojekte: In einem Fall geht es um Hausgeburten, bei denen viele Babys ums Leben kommen. "Da habe ich eine Mutter gesprochen, die erzählt hatte, dass die Wehen beim Kochen einsetzten. Sie hat sich auf eine Bambusmatte in der Hütte gesetzt. Dann kam das Kind, das hat sie mit ihren Händen aufgefangen. Dann brach sie ein Stück von der Bambusmatte ab und durchtrennte damit die Nabelschnur. So bekommen die Menschen hier ihre Kinder."

Ein Dorf sammelt: ein Monat für 40 Euro

Gesundheitsversorgung ist im Kongo immer schon teuer gewesen. Eine Frau war krank, hatte Schmerzen. "Das gesamte Dorf hat ein Monat versucht, das notwendige Geld für ihre Behandlung aufzutreiben. Benötigt wurden 40 Euro. Viele schaffen es nicht, bis das Geld beisammen ist, und sterben, bevor sie die Behandlung bekommen. Deswegen gibt es auch die Gesundheitszentren, die CARE aufgebaut hat, wo alles gratis ist. Die Untersuchung ist umsonst, die Medikamente sind umsonst und die Behandlung", sagte Easter.

Weitere Projekte von CARE betreffen das Empowerment von Frauen, etwa das Vorgehen gegen traditionelle Verhaltensmuster: "Wenn etwa im Kongo ein Mädchen nicht rechtzeitig zum Essen kommt, weil es noch etwas anderes machen musste, wird kein Essen aufgehoben. Wenn ein Bub zu spät zum Essen kommt, wird Essen aufgehoben", schilderte Easter. "Gegen solche Praktiken gehen sie vor. Oder auch bei Rechtlichem: Wenn etwa ein verheirateter Mann gestorben ist - und das passiert wegen des Konfliktes häufig -, hat die Witwe kein Recht mehr über das Eigentum und die Familie des Mannes nimmt alles mit. Die Witwe steht mit nichts mehr da, nur mit den Kindern. Gegen solche Praktiken gehen die Gruppen, die CARE ins Leben gerufen hat, vor."

Wasser ist genug da, aber kein sauberes

Auch ein Wasserprojekt gibt es im Kongo: "Wasser gibt es im Kongo genug, aber Wasser, das sehr krank macht. Das verursacht blutigen Durchfall, das ist die am häufigsten zu behandelnde Krankheit im Kongo", erläuterte die CARE-Mitarbeiterin. "Das führt zu sehr starker Dehydrierung. Da war ich in einem Dorf, die haben mich zu ihrem Wasserloch geführt. Das war so ein gelbes dreckiges Wasser." Das benutzen die Dorfbewohner trotzdem und hoffen, dass sie keine Infektionen bekommen. Das ist alternativlos, "weil die Konsequenzen andernfalls noch schlimmer wären".

Was für Easter bei den Konflikten in beiden Ländern - und bei anderen - gerne vergessen wird, "ist das, was diese Konflikte mit den Menschen machen". Die CARE-Mitarbeiterin: "Das psychologische Trauma, das da hineinkommt bei diesen Konflikten - da spricht man, glaube ich, ganz wenig darüber. Man redet darüber, dass sie kein Essen haben, dass sie vor der Gewalt fliehen, vor Vergewaltigung - man hat diese ganzen schrecklichen Dingen. Dass eine ganze Generation da ist, die so ein Trauma erlebt hat, das vergisst man auch sehr viel, wenn man über so etwas spricht." Sie erzählte von einer Frau, deren Kinder jedes Mal, wenn ein Flugzeug über sie fliegt, schreien: "Wir werden angegriffen, wir werden angegriffen."

Sarah Easter arbeitet seit November 2021 als Emergency Communications Officer und Krisenreporterin für CARE Deutschland und CARE Österreich. Als solche ist sie mit Krisen und Katastrophen weltweit bestens vertraut: ob Syrien, die Ukraine, Mosambik, Afghanistan, Gaza oder viele andere Brennpunkte des Weltgeschehens.

(S E R V I C E - Spenden an CARE online unter http://www.care.at )

(Das Gespräch führte Gunther Lichtenhofer/APA.)

Zusammenfassung
  • Im Sudan sind laut UNO rund zwölf Millionen Menschen auf der Flucht, die Versorgungslage ist wegen ausgetrockneter Brunnen und hoher Lebensmittelpreise prekär.
  • Sexualisierte Gewalt wird in beiden Konflikten gezielt als Kriegsstrategie eingesetzt, besonders Frauen und Mädchen sind betroffen und erleben schwere Stigmatisierung.
  • Die Finanzierungslücke bei humanitärer Hilfe ist enorm: Im Sudan fehlen drei Viertel, im Kongo sogar 86 Prozent der benötigten Mittel.
  • Im Ostkongo sind über 100 bewaffnete Gruppen aktiv, was die Region zu einer der gefährlichsten weltweit für Bevölkerung und Hilfsorganisationen macht.
  • CARE versucht, mit präventiven Maßnahmen wie sicheren Latrinen und kostenloser Gesundheitsversorgung sexualisierte Gewalt einzudämmen und das Überleben der Menschen zu sichern.