APA - Austria Presse Agentur

Corona: Kurz und Kogler erfreut über Erfolge

06. Juni 2021 · Lesedauer 2 min

In positiver Post-Corona-Stimmung scheinen Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler zu sein. In einer gemeinsamen Aussendung freuen sich die beiden Koalitionspartner über die Erfolge der Corona-Strategie.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) demonstrieren Koalitionsfrieden und "zeigen sich angesichts der vielen positiven Entwicklungen erfreut", wie es in einer gemeinsamen Presseaussendung der beiden zur aktuellen Corona-Situation am Sonntag hieß. Die Strategie im Kampf gegen Pandemie und Wirtschaftskrise trage Früchte, so die türkis-grüne Botschaft.

Man befinde sich vor diesem Sommer in einer sehr guten Situation, die sogar besser sei, als von vielen erwartet. "Die bereits erfolgten Öffnungsschritte führen zu einer spürbaren Erholung am Arbeitsmarkt und auch die Wirtschaftsprognosen werden mittlerweile, stärker als erwartet, nach oben revidiert. Im Kampf gegen das Virus haben wir alle gemeinsam viel geschafft", so Kurz und Kogler unisono.

Beide rechnen für die kommenden Monate mit einer Stabilisierung der Corona-Situation auf derzeitigem Niveau. Falls es, wie durch die Öffnungen zu erwarten, zu regionalen Clustern oder vermehrten Ansteckungen komme, werde weiterhin regional und zielgerichtet reagiert. Mit breitflächigen Einschränkungen der Bevölkerung sei nach den geplanten Öffnungsschritten im Juni und Juli durch die Wirksamkeit der Impfung aus heutiger Sicht nicht mehr zu rechnen. In den nächsten Tagen rechnet man auf Regierungsseite mit vier Millionen Geimpften in Österreich.

Einige Versprechungen gehen nicht auf

Trotz aller Zuversicht scheinen die Pläne der Regierung nicht ganz aufzugehen. Zum einen wird sich der Impfplan voraussichtlich verzögern. Anfang April hat Kurz noch versichert, dass alle impfwilligen Österreicher bis Ende Juni die Erstimpfung erhalten sollen. Das wird sich in den meisten Bundesländern allerdings nicht ausgehen, ergab ein Rundruf der APA.

Und auch der "Grüne Pass" verzögert sich. Am 4. Juni sollte der digitale und umfassende Grüne Pass österreichweit in Kraft treten. Als Grund dafür werden kurzfristig durch die EU bekannt gegebene Änderungen der technischen Anforderungen genannt, die IT-Anpassungen in Österreich nötig machen. PULS 24 hat eine Zeitleiste zu den Regierungsversprechungen zur Übersicht erstellt.

Quelle: Agenturen