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Corona: Erstes Wiener Spital muss wegen Sommerwelle OPs verschieben

27. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Die Corona-Sommerwelle sorgt für Personalmangel in Krankenhäusern. Die Klinik Donaustadt muss nun geplante Operationen verschieben, da es aufgrund von Corona-Erkrankungen und Urlauben an Mitarbeiter:innen fehle.

Aufgrund der Corona-Sommerwelle kommt es in Wiener Krankenhäusern zu Verschiebung von geplanten Operationen, berichtet "ORF Wien" auf ihrer Website. Der Wiener Gesundheitsverbundes bestätigt, dass dies in der Klinik Donaustadt der Fall ist. Mit Stand 26. Juli sind etwa 780 der rund 30.000 Mitarbeiter Corona-positiv getestet und damit dienstfrei gestellt. Die Sommerurlaube würden zur angespannten Personalsituation beitragen. 

Dringende OPs finden statt

Die Störung des "OP-Betriebs" gäbe es nicht nur wegen der "dynamische Personalsituation", sondern auch aufgrund der hohen Belegung der Normalstationen. Dringliche und lebensnotwendige Operationen fänden jedoch weiterhin in allen Kliniken statt, betont der Wiener Gesundheitsverbund.

Der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) glaubt, auch wenn sich die Personalsituation bis September entspannen werde, wird es aufgrund der Herbstwelle wieder zu Verschiebung von Operationen kommen. 

Corona-Maßnahmen 

Um das medizinische Personal vor einer Corona-Erkrankung zu schützen, setze man auf dem Klinik-Gelände auf konsequentes Tragen der FFP2-Maske, auf PCR-Tests und auf Anpassungen bei den Besucher:innen-Regelung, so der Wiener Gesundheitsverbunds. 

Wie sich die neue Corona-Verordnung, die das Quarantäne-Aus vorsieht, auf die Spitals-Mitarbeiter:innen auswirke, ist noch unklar. Es sei zumindest schwer vorstellbar, dass infektiöse Pflegepersonen oder Ärzt:innen, ohnehin vulnerablen Patient:innen behandeln, hießt es vonseiten des Wiener Gesundheitsverbunds. 

Astrid PozarekQuelle: Agenturen / poz