APA - Austria Presse Agentur

China schickt angeblich Ärzte zu Nordkoreas Machthaber

25. Apr 2020 · Lesedauer 1 min

China hat inmitten von Gerüchten über den Gesundheitszustand von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un offenbar eine Delegation mit Regierungsvertretern und Medizinern in das Nachbarland entsandt. Mehrere mit der Situation vertraute Personen sagten, dass die Delegation unter der Leitung eines hochrangigen Mitglieds der Kommunistischen Partei Chinas am Donnerstag von Peking aus abgereist sei.

China hat inmitten von Gerüchten über den Gesundheitszustand von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un offenbar eine Delegation mit Regierungsvertretern und Medizinern in das Nachbarland entsandt. Mehrere mit der Situation vertraute Personen sagten, dass die Delegation unter der Leitung eines hochrangigen Mitglieds der Kommunistischen Partei Chinas am Donnerstag von Peking aus abgereist sei.

Eine in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul ansässige Website hatte in dieser Woche berichtet, dass Kim wegen Herzkreislaufproblemen operiert worden sein soll. Der Nachrichtensender CNN meldete unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter, Washington verfolge Geheimdienstinformationen, wonach Kim nach einer Operation in großer Gefahr schwebe. Eine südkoreanische Quelle sagte der Nachrichtenagentur Reuters hingegen, dass Kim am Leben sei und wahrscheinlich bald wieder auftauchen werde.

Nordkorea schweigt sich zu den international hochgekochten Spekulationen bisher aus. Kim hatte am 15. April überraschend nicht an einer traditionellen Veranstaltung anlässlich des Geburtstages seines 1994 verstorbenen Großvaters, Nordkoreas Staatsgründer Kim Il-sung, teilgenommen.

Quelle: Agenturen