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"Charlie-Hebdo"-Prozess wegen Pandemie auf Herbst verschoben

31. März 2020 · Lesedauer 1 min

Der wegen des Coronavirus verschobene Prozess rund um den islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion des Pariser Satiremagazins "Charlie Hebdo" soll im September beginnen. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft bestätigte am Dienstag entsprechende Berichte, wonach der Prozess nun vom 2. September bis 10. November gehen soll.

Der wegen des Coronavirus verschobene Prozess rund um den islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion des Pariser Satiremagazins "Charlie Hebdo" soll im September beginnen. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft bestätigte am Dienstag entsprechende Berichte, wonach der Prozess nun vom 2. September bis 10. November gehen soll.

Er hätte eigentlich am 4. Mai beginnen sollen. Bei dem Prozess sollten 14 Verdächtige auf der Anklagebank sitzen. Sie werden verdächtigt, die Attentäter logistisch unterstützt zu haben.

Bei den Anschlägen auf "Charlie Hebdo" sowie eine Polizistin und einen jüdischen Supermarkt waren im Jänner 2015 insgesamt 17 Menschen aus dem Leben gerissen worden. Polizisten erschossen die drei islamistischen Täter. Die Ermittlungen der Justiz betreffen die gesamte Anschlagsserie, die sich über mehrere Tage hinzog. Die Angriffe leiteten eine beispiellose Terrorserie in Frankreich ein, bei der rund 250 Menschen getötet wurden.

Quelle: Agenturen