APA - Austria Presse Agentur

Doskozil: "Nicht alle in einen Topf werfen" bei Maßnahmen

04. Nov 2021 · Lesedauer 2 min

Im Burgenland werde man die Corona-Maßnahmen vorerst nicht verschärfen, kündigte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Donnerstag an.

Die Lage auf den burgenländischen Intensivstationen sei aktuell stabil. Mit Stand Donnerstag sollen drei Intensivbetten belegt sein, sagt der Landeshauptmann.

Zudem sei man mit der hohen Durchimpfungsrate zufrieden. "Es war wichtig, auf das Thema Impfen zu setzen und diesen Weg gemeinsam mit der Bevölkerung zu gehen", meint Doskozil. Auch wenn die Maßnahmen derzeit nicht verschärft werden, werde man trotzdem nicht über Lockerungen diskutieren, sagt der SPÖ-Politiker. "Es muss aber klar sein, dass wir im Burgenland, die den Weg des Impfens schon früh eingeschlagen haben und damit erfolgreich sind, nicht in einen Topf mit anderen geworfen werden wollen", betont er.

Dennoch werde man sich die Situation der Bettenbelegung und der 7-Tages-Inzidenz in den nächsten Wochen ansehen und dann über das weitere Vorgehen diskutieren. Wie zuletzt bekannt wurde, wurde das Burgenland von der Ampel-Kommission - so wie auch der Rest Österreichs - auf Rot geschalten. Damit herrscht auch im östlichsten Bundesland sehr hohes Risiko.

Impflotterie gestartet

Das Burgenland erreichte sein Ziel, bis zum burgenländischen Landesfeiertag, dem 11. November, noch mindestens 10.000 weitere Burgenländerinnen und Burgenländer zu impfen. Nun werden als Belohnung Preise - unter anderem drei Autos - verlost. 

Doskozil sprach in einer schriftlichen Stellungnahme von einem "vollen Erfolg" der Aktion. Am Donnerstag kündigte Oberösterreichs Landeshauptmann Stelzer an, ebenfalls auf eine Lotterie setzen zu wollen. Details dazu sollen in einigen Tagen bekannt gegeben werden.  

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea