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Bundesheer schult Lehrer in Wien

Heute, 10:08 · Lesedauer 1 min

Das Bundesheer bildet gemeinsam mit der Bildungsdirektion Lehrkräfte an Wiener Schulen aus. Im Mittelpunkt des Ausbildungsseminars steht die Geistige Landesverteidigung. Dabei sollen Lehrkräfte zu kompetenten Ansprechpartnern für Fragen der Wehrpolitik und der Landesverteidigung ausgebildet werden. Langfristig soll an jeder Wiener Schule zumindest eine Lehrperson über fundiertes Wissen zu sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen verfügen.

Das Ausbildungsseminar geht in Wien von 12. März bis 23. Juni über die Bühne, hieß es in einer Aussendung des Verteidigungsministeriums am Sonntag. Die einzelnen Module finden in regelmäßigen Abständen an der Landesverteidigungsakademie sowie an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich statt.

"Gerade in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen ist es entscheidend, jungen Menschen fundiertes Wissen über Staat, Demokratie und Landesverteidigung zu vermitteln", wurde Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) in der Aussendung zitiert. Lehrkräften komme dabei eine Schlüsselrolle zu. Mit diesem Seminar erfülle das Bundesheer seinen Auftrag, die umfassende Landesverteidigung, insbesondere die geistige Landesverteidigung, zu stärken, so Tanner.

Zusammenfassung
  • Das Bundesheer bildet von 12. März bis 23. Juni gemeinsam mit der Bildungsdirektion Lehrkräfte an Wiener Schulen aus, um sie zu kompetenten Ansprechpartnern für Wehrpolitik und Landesverteidigung zu machen.
  • Das Ausbildungsseminar zur Geistigen Landesverteidigung findet in regelmäßigen Modulen an der Landesverteidigungsakademie sowie an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich statt.
  • Langfristig soll an jeder Wiener Schule mindestens eine Lehrperson über fundiertes Wissen zu sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen verfügen, wie Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betont.