APA/APA/AFP/JUSTIN TALLIS

Briten und Dänen beraten über Arktis-Sicherheit

Heute, 06:29 · Lesedauer 1 min

Als Reaktion auf die Grönland-Krise haben Großbritannien und Dänemark Verteidigungsgespräche für Mittwoch angekündigt, die sich auf die Sicherheit in der Arktis konzentrieren sollen. Der britische Verteidigungsminister John Healey reist dazu nach Kopenhagen, so sein Ministerium. Bei den Gesprächen soll es darum gehen, wie die europäischen Nationen die Sicherheit im sogenannten "hohen Norden" - dem europäischen Teil der Arktis einschließlich Grönlands - verstärken können.

Zudem wollen beide Länder über den Schutz kritischer Infrastruktur in der Ostsee und im hohen Norden sowie über eine geplante Übung der von Großbritannien geführten Militärpartnerschaft "Joint Expeditionary Force" beraten. Auch die Unterstützung für die Ukraine und die Zusammenarbeit bei der Drohnenabwehr stehen auf der Agenda.

Zusammenfassung
  • Großbritannien und Dänemark treffen sich am Mittwoch in Kopenhagen zu Verteidigungsgesprächen über die Sicherheit in der Arktis und reagieren damit auf die Grönland-Krise.
  • Im Fokus stehen der Schutz kritischer Infrastruktur in der Ostsee und im hohen Norden sowie eine geplante Übung der von Großbritannien geführten 'Joint Expeditionary Force'.
  • Zusätzlich beraten beide Länder über die Unterstützung für die Ukraine und eine engere Zusammenarbeit bei der Drohnenabwehr.