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Begräbnis von Benedikt XVI.: Mehrere Prominente erwartet

02. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Auf dem Petersplatz laufen die Vorbereitungen für die Beerdigung des emeritierten Papstes Benedikt XVI. Mehrere Prominente werden sich an der Trauermesse am Donnerstag beteiligen, die vom amtierenden Papst Franziskus zelebriert wird.

Derzeit haben die italienische Delegation unter der Leitung von Sergio Mattarella und die deutsche Delegation ihre Teilnahme offiziell angekündigt. Geführt wird die deutsche Delegation von Staatschef Frank-Walter Steinmeier und von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, verlautete aus dem Vatikan. Das Pressebüro des Heiligen Stuhls ist nicht in der Lage, die Anwesenheit anderer Staats- oder Regierungschefs zu bestätigen. "Wenn jemand kommt, wird er dies in privater Form tun", berichtete Vatikan-Pressesprecher Matteo Bruni.

Kardinal Schönborn erwartet

Gerüchteweise sollen der belgische König Philippe und der polnische Staatspräsident Andrzej Duda, sowie religiöse Vertreter wie eine Delegation des orthodoxen Patriarchats von Konstantinopel bei der Trauerzeremonie anwesend sein. Als offizielle Vertreter der Kirche in Österreich werden Kardinal Christoph Schönborn und der Salzburger Erzbischof Franz Lackner als Vorsitzender der Bischofskonferenz an den Trauerfeiern teilnehmen.

Vorbereitungen laufen

Auf dem Petersplatz wurde bereits der Altar aufgestellt, von dem aus Papst Franziskus den Ritus zelebrieren wird. Ebenso wurden Stühle für die Gläubigen aufgestellt und mehrere Großbildschirme installiert, um ihnen zu ermöglichen, die Zeremonie zu verfolgen.

Lange Schlangen für toten Ex-Papst

Der Leichnam des emeritierten Papstes Benedikt XVI. ist seit Montag im Petersdom in Rom aufgebahrt.

Benedikt XVI. selbst hat darum gebeten, dass die Beerdigung "im Zeichen der Einfachheit", "feierlich, aber nüchtern" stattfindet. Nun muss Papst Franziskus das Protokoll der Beerdigung festlegen. Nach der Zeremonie wird der emeritierte Papst in der Krypta des Vatikans beigesetzt, in der Nische, in der vor ihm Johannes XXIII. und Johannes Paul II. ruhten, deren Gebeine nach ihrer Heiligsprechung in den Petersdom überführt wurden.

Quelle: Agenturen / pea