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Babler stellt sich bei SPÖ-Parteitag zur Wiederwahl

06. März 2026 · Lesedauer 1 min

Vizekanzler Andreas Babler soll beim SPÖ-Bundesparteitag am Samstag als Parteivorsitzender wiedergewählt werden. Beim letzten Antreten 2023 erhielt er 88,8 Prozent. Dass Babler allein auf dem Stimmzettel steht, ist erst seit Mitte Februar klar - da hatte Ex-Kanzler Christian Kern verkündet, auf eine Kandidatur zu verzichten. Die SPÖ erwartet in der Messe Wien eine Rekordzahl von 1.200 bis 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter auch die meisten Landesparteichefs.

Entschuldigt hat sich der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Er verzichtet zudem - genauso wie die SPÖ-Landesvorsitzenden Michael Ludwig (Wien), Max Lercher (Steiermark), Sven Hergovich (Niederösterreich) und der designierte Salzburger SPÖ-Chef Peter Eder - auf einen Platz in Parteipräsidium und -vorstand, die ebenfalls gewählt werden. Von den neun Landesparteichefs kandidieren also nur noch Daniel Fellner (Kärnten), Martin Winkler (Oberösterreich), Mario Leiter (Vorarlberg) und Philip Wohlgemuth (Tirol) für die Gremien.

Im Leitantrag finden sich etwa Rufe nach einer Vermögenssteuer, einer gemeinsamen Schule und einer Kindergrundsicherung sowie weiterhin ein Nein zu einer Erhöhung des Pensionsantrittsalters. Das Antragsheft ist mit 216 Seiten recht umfangreich, darin finden sich auch zahlreiche Anliegen der Teilorganisationen.

Zusammenfassung
  • Andreas Babler tritt am Samstag beim SPÖ-Bundesparteitag als einziger Kandidat zur Wiederwahl als Parteivorsitzender an, nachdem er 2023 bereits 88,8 Prozent der Stimmen erhielt.
  • Die SPÖ erwartet in der Messe Wien eine Rekordbeteiligung von 1.200 bis 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter die meisten Landesparteichefs.
  • Im umfangreichen Leitantrag mit 216 Seiten fordert die SPÖ unter anderem eine Vermögenssteuer, eine gemeinsame Schule, eine Kindergrundsicherung und spricht sich gegen eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters aus.