Anzeige von Linzer FP-Stadtrat wegen "Burschis jagen"
Das LSE prüfe derzeit, ob ein strafrechtliches Vergehen vorliege, hieß es bei der Landespolizeidirektion Oberösterreich. "Die wiederkehrenden Gewaltandrohungen gegen friedliche Ballbesucher" aus dem politischen Umfeld" des Bündnisses bezeichnete Raml als untragbar. Vor Wochen wurde bereits an der Rampe des Ars Electronica Centers, Treffpunkt für die Demonstration am Samstag, der Spruch "Burschis jagen" aufgesprayt.
Das Bündnis betonte, "ganz klar auf friedlichen Protest" zu setzen und distanziere sich von jeglicher Form von Gewalt, meinte eine Sprecherin. Das offizielle Motto für die Gegenveranstaltungen zum "rechtsextremen Burschenbundball" laute: "Unsere Solidarität gegen ihre Hetze". Dass auch heuer wieder Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) den Ehrenschutz des Balles übernommen hat, stößt beim Bündnis auf Unverständnis. Als weitere Gegenveranstaltung zum Burschenbundball lädt die Linzer Stadtwerkstatt am Samstag zum bereits traditionellen "Wurst vom Hund Ball".
Zusammenfassung
- Das Bündnis 'Linz gegen Rechts' organisiert am Samstag eine Demonstration gegen den Burschenbundball im Palais Kaufmännischer Verein und betont, auf friedlichen Protest zu setzen, während es sich klar von jeglicher Gewalt distanziert.
- Das Bündnis kritisiert, dass Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) erneut den Ehrenschutz des Balls übernimmt, und veranstaltet als weitere Gegenaktion am Samstag den 'Wurst vom Hund Ball'.
