APA/APA/HERBERT NEUBAUER/HERBERT NEUBAUER

Andreas Hanger: "Wir stehen für volle Transparenz und für volle Aufklärung"

26. Jan. 2022 · Lesedauer 1 min

Der ÖVP-Fraktionsführer im Untersuchungsausschuss, Andreas Hanger, sieht den Befragungen, die im März starten, gelassen entgegen.

"Ich bin mir sicher, dass die Ministerien im Untersuchungszeitraum korrekt gearbeitet haben", sagte er am Mittwoch vor jener Sitzung, bei der unter anderem sein Parteichef Karl Nehammer als Auskunftsperson geladen werden soll. Sollte es doch zu Verfehlungen gekommen sein, müssten aber auch entsprechende Konsequenzen getragen werden, so Hanger.

"Wir stehen für volle Transparenz und für volle Aufklärung", beteuerte Hanger. Dass seine Partei, die ÖVP, im Untersuchungsausschuss "pauschal verunglimpft" werde, will er aber nicht zulassen. Wichtig ist dem Abgeordneten, der sich bereits im Ibiza-Untersuchungsausschuss einige Wortgefechte mit der Opposition geliefert hatte, dass die Aktenlieferungen vonseiten der Ministerien und Behörden in vollem Umfang erfolgen. Dies betreffe auch etwa Förderverträge und Personalentscheidungen.

Am Abend treten die Fraktionen im U-Ausschuss zu einer Sitzung zusammen, um die Ladungsliste der Opposition zu beschließen, die sich erst einmal auf den März beschränkt. Nach dem Start mit Nehammer am 2. des Monats soll es prominent weitergehen: Als Auskunftspersonen sind etwa abermals Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid, der Unternehmer Siegfried Wolf, Justizminister Alma Zadic (Grüne) sowie weitere Minister vergangener Regierungen vorgesehen.

Quelle: Agenturen