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18 Tote nach Angriffen auf Regierungstruppen in Afghanistan

19. Apr 2020 · Lesedauer 1 min

Bei Angriffen auf regierungstreue Truppen sind in Afghanistan in der Nacht auf Sonntag mindestens 18 Menschen getötet worden. 12 weitere seien verwundet worden, teilten Sprecher der Provinzregierungen der Deutschen Presse-Agentur mit.

Bei Angriffen auf regierungstreue Truppen sind in Afghanistan in der Nacht auf Sonntag mindestens 18 Menschen getötet worden. 12 weitere seien verwundet worden, teilten Sprecher der Provinzregierungen der Deutschen Presse-Agentur mit.

Alleine 10 Tote und drei Verwundete gab es bei einem Angriff der militant-islamistischen Taliban im Bezirk Sholgara in der Provinz Balch. In der Südprovinz Urusgan wurden bei einer Attacke auf einen Kontrollposten fünf Polizisten getötet und drei verletzt. Die übrigen Opfer gab es bei einem Angriff auf einen Kontrollposten in der Westprovinz Baghdis.

Der Sprecher des afghanischen Sicherheitsrats, Javid Feizal, erklärte, die Taliban hätten in der abgelaufenen Woche 24 Zivilisten getötet, darunter Frauen und Kinder. "Frieden erfordert die Verpflichtung auf ein Ende der Gewalt und den Schutz der Zivilisten", erklärte er.

Als Vorbereitung innerafghanischer Friedensgespräche hatten die USA mit den Taliban am 29. Februar in Doha (Katar) ein Abkommen unterzeichnet. Es sieht einen Abzug der ausländischen Truppen und einen Gefangenenaustausch vor. Die Regierung in Kabul war nicht daran beteiligt; die Taliban lehnten direkte Gespräche mit ihr ab. In den vergangenen Tagen hatten die Taliban Dutzende Gefangene freigelassen. Die Regierung hatte Hunderte Taliban auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: Agenturen