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Zehn Jahre mit Günther Nussbaum: "Worst of Pfusch am Bau"

19. Feb 2021 · Lesedauer 3 min

Zehn Jahre "Pfusch am Bau" - das sind rund 380 Fälle voll von Baudramen, Schicksalen und Erfolgen. ATV zeigt ab 21. Februar, immer sonntags um 20.15 Uhr, das "Worst of" der letzten zehn Jahre des ATV-Erfolgformats. In drei Spezialfolgen kommentiert Günther Nussbaum die schlimmsten Baustellen, die emotionalsten Fälle und die härtesten Konfrontationen der "Pfusch am Bau"-Sendungen aus einem Jahrzehnt. Direkt danach gibt die ATV-Reportage Einblick in verschiedene Süchte und begleitet Betroffene bei ihrem schwierigen Weg aus der Abhängigkeit.

"Jössas na, zehn Jahre Pfusch am Bau, dass ich das durchgedrückt habe", sagt Günther Nussbaum. Das ATV-Erfolgsformat feiert seinen ersten Runden. In drei Spezialfolgen blickt der EU-Bausachverständige auf das "Worst of" der Sendungsgeschichte zurück. Los geht's am Sonntag mit den "Top 10 der emotionalsten Fälle" bei "Pfusch am Bau". Selbst nach zehn Jahren gibt Günther Nussbaum zu:"Es ist immer noch nicht zur Routine geworden. Ich bin immer noch nervös, wenn ich einen neuen Fall habe und angespannt, weil ich ja nicht weiß, was dort auf mich wartet."

Das Drama der
Familie Schwarzmeier-Demel aus dem Jahr 2010:
Die Familie kämpfte mit einem undichten Keller. Das Wasser steht 20 Zentimeter hoch. Es wuchert der Schimmel und die Dämmwolle in der Wand ist mit Wasser getränkt. Die Gefahr für die kleinen Kinder, die im Obergeschoss leben, ist enorm. Doch der Kellerbauer ist sich keiner Schuld bewusst, denn undichte Fenster seien die Ursache. Der Keller sei nass, weil die Fenster undicht seien. Günther Nussbaum eilt zu Hilfe und versucht die Sachlage zu klären, indem er Farbmittel in die Baugrube streut. Wie der Fall zu Ende gegangen ist?

Doch Nussbaum hatte auch mit anderen emotionalen Fällen zu kämpfen: So blickt er auf den Fall mit
Frau Strießnig zurück. Sie hatte nicht nur gesundheitliche Hürden zu bewältigen, da sie auf eine Spenderniere wartet, sondern ist auch einer slowenischen Firma auf den Leim gegangen, die einen Totalschaden hinterlassen hat.

Das Schicksal von
Familie Reiter und ihrem Containerhaus aus dem oberösterreichischen Ostermiething führte zur größten Hilfsaktion von "Pfusch am Bau". Das Bauwerk war von oben bis unten nass. Gipskartonwände flogen von der Decke und das Haus war abrissreif. Günther macht das Unmögliche möglich und organisiert eine noch nie dagewesene Rettungsaktion.

"ATV-Die Reportage: Im Schatten der Sucht", um 21.20 Uhr

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ATV-Die Reportage begleitet in einer neuen Ausgabe Abhängige - von der Kauf-, über die Drogen-, bis zur Pornosucht. Betroffene erzählen darin, wie sie in den Teufelskreis hineingeschlittert sind und wie groß die Last im alltäglichen Leben ist. Hilfe anzunehmen ist mitunter das Schwierigste. Das zeigt ATV am Sonntag in der berührenden Reportage.

Manuels zwanghaften Verhalten blieb lange im Verborgenen. Er ist kaufsüchtig und wurde dadurch straffällig. Immer wieder bestellte er zwanghaft Waren auf Rechnung ohne zu bezahlen, darunter Gegenstände im Wert von ungefähr 170.000 Euro. Bis er angezeigt und wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs verurteilt wurde. Über acht Stunden räumte die Polizei aus der Garage unzählige Gegenstände, die er niemals in der bestellten Menge hätte nutzen können.

Christian ist spielsüchtig. Nach einem Spielrausch fiel er so tief, dass er sich das Leben nehmen wollte. Etwa 30.000 Euro hat er in den letzten Jahren verspielt. Außerdem in der Sendung: Anton, der seit acht Wochen abstinent ist. Davor nahm er was er in die Finger kriegte: Cannabis, psychedelische Sachen wie halluzinogene Pilze, LSD, Ecstasy und probierte einmal Opiate und Meth. Er lebt und arbeitet auf dem Erlenhof gemeinsam mit anderen Menschen, die ihre Sucht überwinden wollen.

"Worst of Pfusch am Bau" und "ATV - Die Reportage: Im Schatten der Sucht" am Sonntag ab 20.15 Uhr auf ATV.

Quelle: Redaktion