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US-Salsa-Ikone Willie Colón im Alter von 75 Jahren gestorben

Heute, 01:36 · Lesedauer 1 min

Die Salsa-Ikone Willie Colón ist tot. Colón sei am Samstag "friedlich" gestorben, teilte seine Familie in einer Erklärung mit, ohne eine Todesursache zu nennen. Colón wurde 75 Jahre alt. Colón war vor allem als Posaunist bekannt, er war aber auch als Bandleader und Produzent tätig. Er wurde 1950 in der Bronx in New York geboren und war dafür bekannt, die puertoricanische Musik seiner Eltern und Großeltern mit dem Jazz seiner Heimatstadt zu verbinden.

Colón spielte bereits mit 15 Jahren in seiner eigenen Band, mit 17 veröffentlichte er ein Album. In den 1960er- und 1970er-Jahren nahm er gemeinsam mit dem puertoricanischen Sänger Héctor Lavoe Hits auf. Das 1978 veröffentlichte Album "Siembra", für das er mit Rubén Blades zusammenarbeitete, thematisiert soziale Probleme der wachsenden lateinamerikanischen Gemeinschaft in den USA.

Der puertoricanische Superstar Bad Bunny erwähnte Colón - und dessen Album "El Malo" - in seinem Hit "NUEVAYoL", einer Hommage an die lateinamerikanische Gemeinschaft in New York.

Zusammenfassung
  • Die Salsa-Ikone Willie Colón ist im Alter von 75 Jahren gestorben, wie seine Familie am Samstag mitteilte.
  • Colón, geboren 1950 in der Bronx, war als Posaunist, Bandleader und Produzent bekannt und verband puertoricanische Musik mit Jazz.
  • Sein 1978 erschienenes Album 'Siembra' mit Rubén Blades thematisierte soziale Probleme der lateinamerikanischen Gemeinschaft in den USA.