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Roter Teppich für rot-weiß-rotes Filmschaffen bei Berlinale

Heute, 13:19 · Lesedauer 2 min

Österreichs Filmschaffen wird heuer bei der am 12. Februar startenden 76. Berlinale der Rote Teppich ausgerollt. Am Mittwoch gab das Festival bekannt, dass Ulrike Ottingers neuer Spielfilm "Die Blutgräfin" mit Isabelle Huppert, Birgit Minichmayr und Thomas Schubert bei den Festspielen mit einer feierlichen Special Gala zur Weltpremiere gewürdigt wird. Ebenfalls in der Sektion Berlinale Special wird auch Ruth Beckermanns neuester Streich "Wax html5-dom-document-internal-entity1-amp-end Gold" gefeiert.

Darin leistet die Filmemacherin in einem einst von Kaiser Haile Selassie erbauten Hotel in Addis Abeba eine persönliche Reflexion über die Geschichte Äthiopiens und Europas. Die beiden Glamourgalas sind allerdings nicht die einzigen Momente, in denen das österreichische Filmschaffen heuer in Berlin gewürdigt wird.

So feiert Shootingstar Adrian Goiginger mit seiner Literaturverfilmung "Vier minus drei" in der Sektion Panorama Weltpremiere. Hier spielt Valerie Pachner an der Seite von Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger und Hanno Koffler eine zweifache Mutter, deren Partner und Kinder bei einem Unfall ums Leben kommen. Und schließlich komplettiert Sebastian Brameshuber mit "London" das rot-weiß-rote Quartett. Das Porträt des Autofahrers Bobby Sommer und seiner Fahrgäste feiert ebenfalls im Panorama Weltpremiere.

Bereits seit längerem bekannt ist, dass einige österreichische Kurzfilme bei den Filmfestspielen in Berlin ihre Weltpremiere feiern. "The Valley where LOAB Lives" von Georg Tiller, ein "KI-Meta-Genre-Essay" durch filmischen Horror, startet im Forum Special, "Ein Unfall" von Angelika Spangel, "Flim Flam" von Siegfried A. Fruhauf und Varia Garibs "Yuragim" treten bei den Berlinale Shorts an. Am 20. Jänner wird die Berlinale schließlich ihre Wettbewerbsfilme für die heurige Ausgabe vorstellen, die von 12. bis 22. Februar dauert.

(S E R V I C E - www.berlinale.de)

Zusammenfassung
  • Bei der 76. Berlinale, die vom 12. bis 22. Februar stattfindet, wird österreichisches Filmschaffen mit mehreren Weltpremieren und Gala-Vorführungen besonders hervorgehoben.
  • Ulrike Ottingers Spielfilm "Die Blutgräfin" und Ruth Beckermanns "Wax & Gold" werden in der Sektion Berlinale Special gefeiert, während Adrian Goigingers "Vier minus drei" und Sebastian Brameshubers "London" im Panorama uraufgeführt werden.
  • Auch vier österreichische Kurzfilme, darunter "The Valley where LOAB Lives" und "Ein Unfall", feiern in verschiedenen Sektionen der Berlinale ihre Weltpremiere.